Pfäffikon

Mobilität 2040: Die Strategie für die Zukunft steht

Nau.ch Lokal
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Pfäffikon,

Sicherere Schulwege und ein entlastetes Zentrum: Das neue Konzept für Pfäffikon setzt auf einen Mix aus öffentlichem Verkehr, Fusswegen und gezielten Umbauten.

Die Ortseinfahrt Usterstrasse in Pfäffikon (ZH).
Die Ortseinfahrt Usterstrasse in Pfäffikon (ZH). - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Gemeinde Pfäffikon informiert, hat der Gemeinderat den Schlussbericht des Mobilitätskonzepts sowie den Mitwirkungsbericht genehmigt. Damit liegt eine umfassende, strategische Grundlage für die zukünftige Verkehrs- und Mobilitätsentwicklung der Gemeinde bis 2040 vor.

Das Mobilitätskonzept verfolgt das Ziel, die Ortsdurchfahrt zu entlasten, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Aufenthaltsqualität im Zentrum zu verbessern. Das nun verabschiedete Konzept verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und berücksichtigt alle Verkehrsformen, vom motorisierten Individualverkehr über den öffentlichen Verkehr bis hin zum Fuss- und Veloverkehr.

Breite Mitwirkung und differenzierte Rückmeldungen

Im Herbst 2025 konnten sich Bevölkerung, Parteien und Organisationen im Rahmen einer öffentlichen Mitwirkung einbringen. Insgesamt gingen 285 Rückmeldungen ein. Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild. Während das Konzept grundsätzlich Unterstützung findet, besteht in einzelnen Punkten weiterer Klärungsbedarf.

Insbesondere die Entlastung der Ortsdurchfahrt sowie mögliche Infrastrukturprojekte wie die Westtangente und die Unterführung Tunnelstrasse wurden kontrovers diskutiert. Der Gemeinderat will beide Optionen im Rahmen von Vorstudien vertieft prüfen.

Fokus auf Sicherheit und nachhaltige Mobilität

Grosse Zustimmung erhielten Massnahmen für den Fuss- und Veloverkehr. Der Gemeinderat trägt diesem Anliegen Rechnung und ergänzt das Konzept mit einer zusätzlichen Massnahme zur systematischen Verbesserung der Schulwegsicherheit.

Bei den Geschwindigkeitsregimen hält der Gemeinderat grundsätzlich an Tempo 50 auf Hauptverkehrsachsen fest, sieht jedoch auf ausgewählten Abschnitten im Zentrum Tempo 30 zur Erhöhung der Sicherheit und der Aufenthaltsqualität vor.

Schrittweise Umsetzung bis 2040

Die Umsetzung der Massnahmen erfolgt etappenweise. Bereits in Planung oder Umsetzung sind unter anderem die Neugestaltung des Bushofs beim Bahnhof sowie verschiedene Projekte zur Verbesserung der Veloinfrastruktur. Für grössere Vorhaben wie die Westtangente und die Unterführung Tunnelstrasse starten 2026 die Vorstudien.

Der Gemeinderat beabsichtigt, auch künftig die Bevölkerung, Parteien und Organisationen transparent über Studienergebnisse sowie den Umsetzungsstand einzelner Massnahmen zu informieren.

Eine erste umfassende Information ist voraussichtlich Ende 2027 / Anfang 2028 vorgesehen. In diesem Rahmen soll insbesondere über die Vorstudien zur Westtangente und zur Unterführung Tunnelstrasse sowie über den Stand weiterer Massnahmen berichtet werden.

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