Pro Senectute bietet mit der Gesprächsgruppe für Angehörige von Demenzkranken eine kostenlose Austauschmöglichkeit für Hittnauer an.
Demenz Risiko
Eine Demenz-Patientin hält ihre Hand an den Kopf. (Symbolbild) - dpa

Die Teilnehmenden an einer Gesprächsgruppe haben die Möglichkeit, sich regelmässig im vertrauten Rahmen einer Gruppe auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und wahrzunehmen, dass sie mit ihren Fragen und belastenden Situationen nicht alleine sind. Die Gruppenleitung steht auf Wunsch auch für eine individuelle Beratung zur Verfügung.

Die Betreuung zu Hause kann zur Belastung werden

An Demenz erkrankte Menschen begleiten braucht viel Zeit, Geduld und Energie. Die Aufgabe fordert nebst praktischen Fähigkeiten die Bereitschaft, sich mit Fragen und neuen Situationen auseinanderzusetzen.

Es ist wichtig, dass betreuende Angehörige auch ihre eigenen Bedürfnisse ernst nehmen. In der Gesprächsgruppe unterstützen, ermutigen und beraten sich Angehörige gegenseitig und werden dabei von einer Fachperson begleitet.

Die Angehörigengruppe geht gemeinsam Probleme an

Teilnehmende der Angehörigengruppe verpflichten sich, persönliche Aussagen, welche in den Gruppengesprächen geäussert werden, vertraulich zu behandeln. Deshalb können Ängste, Sorgen und Konflikte offen besprochen werden. Entlastungsangebote, finanzielle Fragen und praktische Hilfen sind weitere Themen in den regelmässigen Gruppentreffen.

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