Pfäffikon

    Fusionsprozess geht in die nächste entscheidende Phase

    Nau.ch Lokal
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    Pfäffikon,

    Der Fusionsvertrag nimmt Form an: Beim Behördentag in Pfäffikon wurden offene Fragen geklärt, bevor Ende Februar 2027 die Volksabstimmung ansteht.

    Abstimmung
    Persönliche Stimmabgabe an der Urne. (Symbolbild) - Nau.ch / Ueli Hiltpold

    Die Vorbereitungen zur Abstimmung über eine Gemeindefusion von Pfäffikon und Wildberg schreiten voran, berichtet die Gemeinde Pfäffikon ZH. Die wesentlichen Züge des vorgeschlagenen Fusionsvertrags sind so weit ausgearbeitet, dass Behörden beider Gemeinden über dessen Inhalt informiert werden konnten. Auch von der Möglichkeit, Fragen direkt ans Projektteam und die externen Experten zu stellen, wurde im Pfiffigere Chesselhuus Gebrauch gemacht.

    Im Saal, in dem das Publikum sonst mit Kultur verwöhnt wird, sassen für einmal über 40 Mitglieder der Behörden von Pfäffikon und Wildberg. Die Bühne gehörte den Vertreterinnen und Vertretern des Projektteams, welches sich mit der Ausarbeitung des Fusionsvertrags befasst.

    Dieser wird dem Stimmvolk Ende Februar 2027 zur Abstimmung vorgelegt. Die Veranstaltung war Teil der umfassenden Kommunikationsmassnahmen, welche auf Wunsch der Bevölkerung den gesamten Fusionsprozess begleiten.

    Offener Austausch über mögliche Gemeindefusion

    Fachliche Fragen zur Wasserversorgung und zum Stand amtlicher Gutachten konnten von den anwesenden Fachleuten direkt beantwortet werden. Eine interessante, auch emotionale Frage stellten die Pfäffiker ihren Behördenkolleginnen aus Wildberg.

    Sie wollten wissen, wie es sich für die engagierten Bürgerinnen und Bürger anfühlt, wenn sie mit einer Fusion ihre Funktionen verlieren würden und ob sie sich vorstellen können, sich auch in einer fusionierten Gemeinde zu engagieren. Die Antwort kam auf dem Fuss. «Die Wildberger sind ein engagiertes Volk, heute und auch in Zukunft», brachte die Wildberger Gemeindepräsidentin Esther Pfenninger die Haltung auf den Punkt.

    Dieser offene und transparente Austausch soll auch im weiteren Prozess aktiv weitergeführt werden. Eine nächste Dialogveranstaltung findet am Abend des 15. Septembers wieder im Chesselhuus statt, dieses Mal wieder für die gesamte Bevölkerung.

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