Olten prüft neue Nutzung für Kapuzinerkloster

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In der Stadt Olten beraten Stadt, Kanton und Kirche über die künftige Nutzung des Kapuzinerklosters – mit Musikschule und öffentlichem Zugang.

Der Eingang zum Stadthaus in Olten.
Der Eingang zum Stadthaus in Olten. - Nau.ch / Werner Rolli

Wie die Stadt Olten mitteilt, traf sich der Gesamtstadtrat von Olten im Vorfeld der Volksabstimmung vom 14. Juni 2026 in der Stadt zum Thema «Musikschule im Kapuzinerkloster» mit Regierungsrätin Sandra Kolly sowie Vertretungen des Bistums Basel, des Pastoralraums Olten und des Vereins Freundinnen und Freunde des Kapuzinerklosters Olten, des Kantons Solothurn, der Stadtverwaltung Olten und der städtischen Musikschule zu einem Gespräch über die künftige Nutzung der Klosterkirche.

Alle Teilnehmende waren sich dabei einig, dass das Projekt, die städtische Musikschule unter ein Dach im Klostergebäude zu verschieben und – insbesondere im Garten und in weiteren Räumlichkeiten – auch Raum für öffentliche Nutzungen zu bieten, als Glücksfall für eine weitere Belebung der Klosteranlage bezeichnet werden darf.

Es soll nun eine gemeinsame Nutzung der Klosterkirche unter dem Lead der Stadt, in enger Zusammenarbeit mit dem Bistum Basel, in einem Regelwerk definiert werden. Dieses wird die vereinbarte regelmässige Nutzung der Klosterkirche durch die städtische Musikschule für Proben und Konzerte sowie durch die Kirche für Gottesdienste enthalten.

Zusätzlich werden Nutzungsmöglichkeiten durch Dritte und das entsprechende Bewilligungsverfahren festgelegt. Eine Profanierung (Entweihung) der Klosterkirche ist zum heutigen Zeitpunkt nicht vorgesehen. Die Teilnehmenden zeigten sich zuversichtlich, dass auf dem Platz Olten ein gutes Beispiel für eine erweiterte Nutzung von Sakralbauten erarbeitet werden kann.

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