EHC Olten siegt nach Aufholjagd in Thurgau
Nach einem frühen 0:3-Rückstand zeigt der EHC Olten Moral, gewinnt in Weinfelden mit 6:3 und sichert sich im ersten Playoff-Spiel das wichtige Break.

Wie der EHC Olten mitteilt, zeigen die Dreitannenstädter nach einem 0:3-Rückstand eine starke Reaktion und gewinnen in Weinfelden schliesslich mit 6:3. Die Partie begann denkbar schlecht für den EHCO: Nach gerade einmal acht Spielminuten wurde Topskorer Guillaume Asselin nach einem Foul an Thurgaus Kühni vorzeitig unter die Dusche geschickt.
In der folgenden fünfminütigen Unterzahl musste Torhüter Lucas Rötheli zweimal hinter sich greifen. Nur wenig später traf Thurgaus Villa sogar zum zwischenzeitlichen 3:0 für die Gastgeber.In dieser Phase zeigte der EHCO enorm viel Charakter und konnte in Person von Simon Sterchi kurz vor der Pause erstmals reüssieren.
Das 1:3 aus Sicht der Gäste war die Initialzündung für die Mannschaft von Christian Wohlwend: Jayce Hawryluk sorgte im Powerplay wenige Sekunden vor dem Ende des Startdrittels mittels Handgelenkschusses für den Anschlusstreffer.
Danach übernahmen die Dreitannenstädter definitiv das Spieldiktat und belohnten sich in der 32. Spielminute durch einen tollen Powerplaytreffer von Dominic Weder mit dem Ausgleich.
Konterstark und effizient im Schlussdrittel
Trotz guter Chancen wollte im Mitteldrittel, das klar von Olten dominiert wurde, kein weiterer Treffer fallen. Diese sparten sich die Gäste für das Schlussdrittel auf: Erst lenkte Captain Silvan Wyss einen Pastori-Distanzschuss zur erstmaligen Führung ab, ehe ein herrlicher Konter über Stehli und Reinhard zum 5:3 den prall gefüllten Oltner Fansektor definitiv zum Beben brachte.
In der Folge kontrollierte das Team von Christian Wohlwend die Partie und schaukelte sie routiniert nach Hause. Den Schlusspunkt in diesem hochattraktiven Eishockeyspiel setzte Stan Horansky, der einen Hawryluk-Distanzhammer aus der Luft ins Tor von Ewan Huet zum 6:3-Endstand verwertete. Somit holt sich der EHCO das wichtige Break und kann am 27. Februar 2026 vor eigenem Publikum die starke Leistung bestätigen.








