Nidau BE: Wie zugänglich ist Nidau? Die Stadt lässt es prüfen
Der Gemeinderat von Nidau BE lässt Hindernisse für Menschen mit Behinderungen prüfen. Für den Inklusions-Check der Gebäude sind 43'000 Franken bewilligt.

Der Gemeinderat Nidau will die Zugänglichkeit der Stadt Nidau umfassend überprüfen lassen. Mit einem generellen Inklusions-Check und einer vertieften Untersuchung der öffentlichen städtischen Gebäude sollen bestehende Hindernisse erkannt und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
Im Rahmen der Berichterstattung zum Postulat P 233 «Wie zugänglich ist Nidau?» hat der Gemeinderat beschlossen, zwei aufeinander abgestimmte Untersuchungen durchzuführen.
Ein umfassender Inklusions-Check soll aufzeigen, wie zugänglich Nidau allgemein für Menschen mit Behinderungen ist. Ergänzend werden die öffentlich zugänglichen städtischen Gebäude gemeinsam mit Fachpersonen und Menschen mit Behinderungen vertieft überprüft.
Für die beiden Untersuchungen hat der Gemeinderat einen Verpflichtungskredit von 43'000 Franken zulasten der Erfolgsrechnung 2027 bewilligt.
Die Untersuchungen sollen aufzeigen, wo Handlungsbedarf besteht und mit welchen Massnahmen die Zugänglichkeit verbessert werden kann. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen dazu, Verbesserungen gezielt zu priorisieren und nach Möglichkeit im Rahmen künftiger Unterhaltsarbeiten, Sanierungen und Investitionsprojekte umzusetzen.
Mit diesem Vorgehen schafft die Stadt Nidau eine wichtige Grundlage dafür, das Stadtgebiet schrittweise zugänglicher und inklusiver zu gestalten.
Die Berichterstattung zum Postulat P 233 «Wie zugänglich ist Nidau?» wird dem Stadtrat an seiner Sitzung vom 19. November 2026 unterbreitet. Der Bericht ist auf der Website der Stadt Nidau publiziert.












