Nach Abschluss der ersten Saisonhälfte befindet sich der SV Muttenz in der äusserst ausgeglichenen Gruppe drei der 2. Liga interregional im breiten Mittelfeld.
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Ein Mann hat einen Ball zwischen den Füssen. (Symbolbild). - Keystone

Nach dem Abstieg aus der 1. Liga war den Verantwortlichen im Sommer klar, dass der SV Muttenz trotz tieferer Liga vor keiner einfachen Saison steht. Mehrere Abgänge führten zu einem Substanzverlust des Kaders, der mit den getätigten Zuzügen nicht kompensiert werden konnte. Dementsprechend harzig verlief der Start in die Meisterschaft.

Der SV Muttenz platziert sich im breiten Mittelfeld

In der Tabelle spiegelte sich der schwache Beginn der Mannschaft von Trainer Peter Schädler insofern wider, dass sie nach vier Runden mit lediglich drei Punkten sogar auf einem Abstiegsplatz stand. Im weiteren Verlauf der Vorrunde steigerte sie sich jedoch und dank einer Serie von vier Siegen in Folge vermochte sie sich von der Abstiegszone zu entfernen.

Nach Abschluss der ersten Saisonhälfte befindet sich der SV Muttenz in der äusserst ausgeglichenen Gruppe drei der 2. Liga interregional im breiten Mittelfeld. Der siebte Rang trügt allerdings, denn der Abstand auf die Abstiegsplätze beträgt lediglich sieben Zähler. Die Baselbieter tun also gut daran, in der Rückrunde von Beginn an fleissig zu punkten, um nicht doch noch in den Kampf um den Klassenerhalt verwickelt zu werden.

An der Abwehr müssen die Muttenzer arbeiten

Steigern müssen sich die Rotschwarzen vor allem im defensiven Bereich. Die erhaltenen dreissig Gegentore unterstreichen dies deutlich. Häufig fehlte die nötige Abstimmung und man war zu wenig kompakt. Verbessern muss sich das Team auch in punkto Fehleranfälligkeit. Zu vielen kassierten Toren gingen haarsträubende Patzer voraus.

In den letzten beiden Partien zeigte der Verein gute Leistung

Grosse Fortschritte machten die Muttenzer im Verlaufe der Vorrunde im Spiel nach vorne. So stellten sie mit ihren schwungvollen Aktionen in den beiden letzten Partien die Spitzenclubs Dornach und Old Boys vor Probleme und brachten sie in Bedrängnis. Mit Robin Hänggi verfügen die Baselbieter auch wieder über einen Goalgetter, der bereits dreizehn Mal ins Schwarze traf.

Positiv in Erscheinung trat in der ersten Saisonhälfte auch Lucas Mah. Mit ihm schaffte ein weiterer eigener Junior den Sprung in die erste Mannschaft. Gelingt es dem SV Muttenz in der Rückrunde seine Abwehrschwächen zu beheben sowie die erheblichen Schwankungen innerhalb eines Spiels zu minimieren, darf er durchaus positiv in die Zukunft blicken.

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