Münchenstein

    Münchenstein warnt vor Kollisionen mit Wildtieren

    Nau.ch Lokal
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    Muttenz,

    Wie die Gemeinde Münchenstein mitteilt, sollen Fahrzeuglenkende besonders während der morgendlichen und abendlichen Dämmerung nach Wildtieren Ausschau halten.

    Strassenschild Wild Landstrasse 800m
    Achtung, Wildunfallgefahr: Manchmal kommt das Reh schneller, als man denken kann. - Pixabay

    Der Lebensraum von Wildtieren ist durch das Strassennetz zerschnitten. Begeben sich die Tiere auf Nahrungssuche, überqueren sie oft mehrere Strassen.

    Wie die kantonale Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion mitteilt, kommen im Baselbiet pro Jahr durchschnittlich mehr als 600 Wildtiere ums Leben oder werden schwer verletzt.

    Für viele heimische Wildtierarten gehören Auffahrunfälle zu den häufigsten Todesursachen.

    Die Kollisionen können darüber hinaus für Fahrzeuglenkende fatale Folgen haben.

    Abblenden und abbremsen ist die Parole

    Besonders heikel ist die morgendliche und abendliche Dämmerung, wenn die Tiere auf Nahrungssuche sind.

    Aber auch nachts sind Rehe, Wildschweine und Füchse unterwegs.

    Bei Feldern, am oder im Wald ist die Wahrscheinlichkeit besonders hoch, dass Tiere die Strasse überqueren.

    Dementsprechend wird den Verkehrsteilnehmenden geraten, in der Dämmerung und nachts auf den entsprechenden Strassenabschnitten das Verhalten anzupassen, das heisst: Geschwindigkeit reduzieren und aufmerksam fahren. Befinden sich Wildtiere am Strassenrand, ist abzublenden und abzubremsen.

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