Der Rheinlieberundweg lädt dazu ein, den kontrastreichen Siedlungs-, Natur- und Wirtschaftsraum zwischen Rhein und Birs mit neuen Augen zu entdecken.
Wandern
Ein Wanderer in der Schweiz. - sda - Keystone/ARNO BALZARINI

Wie die Gemeinde Muttenz berichtet, lädt seit diesem Sommer der Rheinlieberundweg dazu ein, den kontrastreichen Siedlungs-, Natur- und Wirtschaftsraum zwischen Rhein und Birs mit neuen Augen zu entdecken. Der Weg von Birsfelden über Muttenz und zurück entstand auf Initiative der IBA Basel mit der Birsstadt.

Eigentlich ist die Liebe sogar noch viel grösser: Der ganze Rheinliebeweg führt von Stein (CH) und Bad Säckingen (D) im Osten bis Bad Bellingen (D) und Kembs (F) im Norden. Doch was es im Grossen zu entdecken gilt, findet sich auf der Extrarunde vom Rhein in die Birsstadt zuerst auch im Kleinen.

Ausgehend vom Birsköpfli führt die mit türkisfarbenen Herzen ausgeschilderte Route zur Schweizerhalle, auf die Ruine Wartenberg, über die Rütihard, in die Brüglinger Ebene und der Birs entlang zurück nach Birsfelden. Dabei spielt es keine Rolle, wo man einsteigt und in welche Richtung man die rund viereinhalb Stunden geht. Zu erleben gibt es so einiges.

Feldstecher und Badekleidung einpacken

Ziel des Rheinlieberundwegs ist es, die zahlreich anzutreffenden Kontraste mit allen Sinnen zu erleben und sowohl das Schöne wie auch das vermeintlich Eintönige ins Herz zu schliessen.

Denn in der dicht genutzten Region stossen wir abwechselnd auf raue Industrie- und Hafeninfrastruktur, auf ruhige und belebte Wohnviertel, auf selten und viel befahrene Strassen, Velorouten, Schienen- und Schifffahrtswege, auf üppige Blumenwiesen, langgezogene Felder, stille Weiher und dichte Wälder. Und vergessen Sie die Badekleidung nicht: Am Birsköpfli oder bei der Schweizerhalle lässt es sich wunderbar im Rhein erfrischen.

Und der Feldstecher gehört auch in den Rucksack: Unterwegs bieten sich mehrfach wunderbare Ausblicke in die weite Rheinlandschaft und in die Birsstadt mit der vielseitigen Birspark Landschaft. Auch lassen sich so manche, teils etwas scheue Tiere bestaunen, beispielsweise von der Aussichtsplattform über der Birs auf Höhe des Natur- und Vogelschutzgebiets Vogelhölzli. Eine Karte (vgl. QR-Code/Weblink) verschafft einen guten Überblick über diese und weitere spannende Zwischenstationen.

Über Grenzen hinweg

Der trinationale Rheinliebeweg ist das Ergebnis der Projektgruppe Rheinliebe, in der 20 Gemeinden und Städte aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz zusammenarbeiten. Die Initiative dazu gab das im vergangenen Frühsommer abgeschlossene Landschafts- und Stadtentwicklungsprojekt IBA Basel, an dem auch die Birsstadt beteiligt war.

Die Projektgruppe Rheinliebe versucht auch in den kommenden Jahren mit grossen und kleinen Massnahmen über die Grenzen hinweg entlang des Rheins einen Landschaftspark zu formen. Dafür sind an rund 40 Orten grössere und kleinere Projekte vorgesehen.

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