Fischingen

    In Fischingen stehen genügend Schutzräume zur Verfügung

    Nau.ch Lokal
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    Münchwilen,

    Die Gemeinde Fischingen informiert zu allfälligen Fragen wie Sirenenalarm, Schutzräumen, Anleitungen zu eventuellem Notvorrat und Jodtabletten.

    Die ref. Kirche Dussnang in der Gemeinde Fischingen.
    Die ref. Kirche Dussnang in der Gemeinde Fischingen. - Nau.ch / Simone Imhof

    Wie die Gemeinde Fischingen informiert, hat der Kanton Thurgau die kantonale Anlaufstelle Ukraine-Hilfe eingerichtet. Diese ist telefonisch oder via E-Mail kontaktierbar.

    Die Hotline ist vorerst während sieben Tagen in der Woche von 8 bis 17.30 Uhr erreichbar. Die Personen, die die Anrufe entgegennehmen, werden Angebote wie Hilfsgüter für das Krisengebiet und Unterkünfte für Flüchtlinge in einer Datenbank sammeln und mit den zuständigen Stellen koordinieren.

    Alarm bei Gefahr

    Bei einer konkreten Gefahr alarmieren die Behörden die Bevölkerung mittels Sirenen und geben die Verhaltensanweisungen über Radio und Alertswiss bekannt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) empfiehlt, die Alarmierungsapp Alertswiss auf dem Smartphone zu installieren.

    Schutzräume der Gemeinde Fischingen

    Für die Bevölkerung der Gemeinde Fischingen stehen im Notfall genügend Schutzräume zur Verfügung. Eine Schutzraumzuweisung erfolgt erst nach Aufforderung der zuständigen Bundesbehörde.

    Notvorrat für rund eine Woche halten

    Die Bevölkerung sollte in der Lage sein, sich während mehrerer Tage ohne externe Unterstützung verpflegen zu können. Die wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) rät deshalb dazu, einen Notvorrat für rund eine Woche zu halten. Zum Notvorrat gehören in erster Linie lagerfähige Lebensmittel und neun Liter Wasser pro Person sowie die wichtigsten Medikamente und ein wenig Bargeld.

    Jodtabletten werden zu gegebenem Zeitpunkt abgegeben

    Jodtabletten kommen bei einer erhöhten Strahlung nach einem schweren Kernkraftwerkunfall oder nach einem militärischen Angriff zum Einsatz, bei dem radioaktives Jod austritt. Sie verhindern, dass sich in den Schilddrüsen radioaktives Jod anreichert und Schilddrüsenkrebs entsteht. Die Tabletten dürfen nur auf behördliche Anweisung hin eingenommen werden und werden zu gegebenem Zeitpunkt der Bevölkerung abgegeben.

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