Feuerwehr

Holz-Stahl-Bau: Kredit für Feuerwehr-Gebäude geht an die Urne

Gemeinde Aadorf
Gemeinde Aadorf

Münchwilen,

Für das kombinierte Depot von Feuerwehr und EW plant die Gemeinde Aadorf einen nachhaltigen Holz-Stahl-Bau. Das Volk entscheidet im September über das Projekt.

Stadt Aadorf
Grosszügige Fahrzeughallen und Betriebsflächen schaffen optimale Bedingungen für Feuerwehr und EW Aadorf (Visualisierung). - Gamisch Architekten GmbH

Wie die Gemeinde Aadorf informiert, befindet am 27. September 2026 das Aadorfer Stimmvolk über den Baukredit für das neue Feuerwehr- und EW-Gebäude. Seit der Zustimmung zum Projektierungskredit im vergangenen Jahr wurde das Vorhaben gezielt weiterentwickelt und optimiert.

Ziel bleibt eine zukunftsfähige Infrastruktur, die den Anforderungen von Feuerwehr und Elektrizitätswerk langfristig gerecht wird. Die Feuerwehr und das EW Aadorf übernehmen täglich wichtige Aufgaben für die Sicherheit und Versorgung der Gemeinde.

Die heutigen Räumlichkeiten stossen seit Jahren an ihre Grenzen und entsprechen den betrieblichen Anforderungen nur noch eingeschränkt. Mit dem geplanten Neubau an der Wittenwilerstrasse sollen beide Organisationen künftig unter einem Dach optimale Arbeitsbedingungen erhalten.

Kosten und Funktionalität im Fokus

In den vergangenen Monaten haben Baukommission und Planungsteam das Projekt vertieft ausgearbeitet und in verschiedenen Bereichen weiter verbessert. Besonderes Augenmerk lag dabei auf einer funktionalen, wirtschaftlichen und nachhaltigen Lösung. Gleichzeitig wurden die Kosten laufend überprüft und kritisch hinterfragt.

Aufgrund der allgemeinen Teuerung und der Entwicklungen im Bausektor wird aktuell mit Gesamtkosten von rund 19,45 Millionen Franken gerechnet. Der Gemeinderat verfolgt weiterhin das Ziel, die ursprünglich angestrebte Kostenvorgabe von 18,9 Millionen Franken einzuhalten.

Deshalb werden derzeit zusätzliche Optimierungen geprüft, mit denen Einsparungen von rund 500'000 Franken erzielt werden sollen – ohne Abstriche bei Qualität, Sicherheit oder Funktionalität.

Auch architektonisch wurde das Projekt weiterentwickelt. Das Gebäude verbindet eine robuste Stahlkonstruktion mit einer Holzfassade. Dadurch entsteht ein zeitgemässer Bau, der sich harmonisch in die Umgebung einfügt und trotz seiner Grösse eine zurückhaltende Erscheinung erhält. Die Materialwahl unterstützt zudem die Nachhaltigkeitsziele des Projekts.

Abstimmung im Herbst

Nach den Sommerferien wird die Bevölkerung im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung umfassend über das Bauvorhaben informiert. Das genaue Datum wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Ortsparteien werden vorgängig an einer separaten Veranstaltung orientiert. Anschliessend liegt es an den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, am 27. September 2026 über die Realisierung des Neubaus zu entscheiden.

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