Wie die Gemeinde Maur berichtet, wurde die Urnenabstimmung zur Auslagerung Bereich Ergänzungsleistungen auf den 27. November 2022 festgelegt.
Ortseinfahrtsstrasse nach Maur.
Ortseinfahrtsstrasse nach Maur. - Nau.ch / Simone Imhof

In der Gemeindeverwaltung Maur werden aktuell 140 Dossiers für Auszahlungen von Ergänzungsleistungen (EL) geführt. Diese Leistungen können von Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, die bereits eine AHV beziehen, unter bestimmten Voraussetzungen beansprucht werden.

Die Bearbeitung der Falldossiers setzt äusserst spezifisches Wissen voraus, qualifizierte Fachkräfte sind im Arbeitsmarkt kaum erhältlich. Aufgrund der Kündigung der langjährigen Spezialistin wurde deshalb die Möglichkeit einer Auslagerung des Bereichs geprüft.

Als Resultat ging aus diesen Abklärungen hervor, dass die Auslagerung des Bereichs EL an die Stadt Uster eine gute Lösung sowohl für die Leistungsbezügerinnen und -bezüger als auch die Gemeindeverwaltung darstellt. Eine Auslagerung würde jährlich wiederkehrende Kosten von 108'000 Franken verursachen, die heutigen Kosten belaufen sich auf 126'000 Franken.

Einmalig wäre eine Übernahmepauschale von 28'000 Franken zu begleichen. Der Gemeinderat unterbreitet der Stimmbürgerschaft die Vorlage anlässlich der Urnenabstimmung vom 27. November 2022. Die Informationsveranstaltung dazu fand am 10. Mai 2022 im Loorensaal statt.

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