Wie der FC Aarberg auf seiner Facebook-Seite verlauten lässt, hatten sie das Spiel lange im Griff, mussten aber am Ende als Verlierer vom Platz gehen.
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Während 55 Minuten scheint Aarberg das Spiel und den Gegner im Griff zu haben. Mit einer 2:0 Führung und einer soliden Defensive hat man gar die grosse Chance auf das 3:0. Mit dem Anschlusstreffer von Köniz dreht das Spiel aber total und Aarberg kann nicht mehr reagieren.

Der Start in das Spiel gelang dem Heimteam nicht wie gewünscht. Mit dem Bestreben aggressiv zu pressen rückte Aarberg weit vor, wurde überspielt und musste sich sogleich einer Unterzahlsituation stellen. Luca Möri stellte den möglichen Querpass aber geschickt zu, so dass Lorenz Känel sich auf den Abschluss konzentrieren konnte und die Situation meisterte. In der 3. Minute war es dann aber der Gastgeber der jubeln konnte.

Aarberg kam zu den besseren Chancen

Luca Hofer und Luca Möri spielten sich auf der linken Seite gut durch, so dass Möri aus dem Halbfeld frei flanken konnte und Sandro Aebischer fand, der souverän das 1:0 erzielte. Der gleiche Sandro Aebischer hätte in der 19. Minute auf 2:0 erhöhen können, als der gegnerische Schlussmann auf einer völlig falschen Position war und sich das Tor leer präsentierte.

Mit letztem Einsatz konnte ein Verteidiger den Schuss aber noch blocken. In der 25. Minute ertönte erneut lauter Jubel auf der Aarolina. Dieser war jedoch verfrüht, da das Tor von Janis Schwab wegen Offsides nicht gegeben wurde. Kurz vor der Pause erhöhte Aarberg dann aber doch noch auf 2:0, als Fabian Schleiffer durch Joep Wijler lanciert wurde, der gesamten Abwehr davonlief und am Ende souverän einschob.

In der zweiten Halbzeit schien das Geschehen in ähnlicher Art und Weise weiterzugehen. Köniz spielte zwar technisch gut und hatte viel Ballbesitz. Doch wieder war es Aarberg, welches zu den besseren Chancen kam. Bald einmal hätte der Schiedsrichter wohl auf den Penaltypunkt zeigen können, als Aebischer über rechts durchbrach und im Strafraum zu Fall gebracht wurde.

Die Möglichkeit zu einem weiteren Tor

In der 54. Minute hatte dann Schleiffer die grosse Chance, als ein gegnerischer Verteidiger viel zu kurz zurückspielte und er den Ball nur noch über den Torhüter heben musste. Doch der Lob geriet zu tief, so dass der Schlussmann die Situation bereinigen konnte.

Dann kam die ominöse 56. Minute, in welcher das Spiel drehen sollte. Als Aarberg den Ball einfach nicht aus der Gefahrenzone wegbrachte, kam es kurz vor dem Strafraum zu einem Foul und somit zu einem Freistoss.

Dieser wurde schön über die Mauer getreten, so dass Känel zwar noch am Ball war, diesen aber nicht mehr entscheidend um den Pfosten lenken konnte. Kurz darauf hatte Freudiger per Kopf noch die Möglichkeit zu einem weiteren Tor. Doch er verfehlte das Ziel knapp.

Köniz machte nun Druck

Praktisch im Gegenzug stimmte die Abstimmung auf der rechten Abwehrseite überhaupt nicht mehr, so dass ein Gästespieler sich durchsetzen und den Ausgleich erzielen konnte. Aarberg schien durch diesen Treffer wie gelähmt zu sein. Nichts klappte mehr und Köniz machte nun Druck.

Mit viel Einsatz und einigen Foulspielen konnte Aarberg weiteren Schaden vorerst verhindern. In der 80. Minute war es dann aber soweit, als eine Freistossflanke an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor fand.

Aarberg versuchte zwar nochmals zu reagieren, blieb aber jeweils in der vielbeinigen Abwehr hängen. Und so musste man am Ende als Verlierer vom Platz gehen, nachdem man das Spiel lange im Griff hatte.

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