Grund sind unter anderem die wachsende Anzahl Vollzugsthemen, die einen interkantonalen Austausch erfordert, sowie steigende Ansprüche, so die vier Kantone.
Wartezimmer einer Arztpraxis. Foto: Daniel Karmann/dpa
Wartezimmer einer Arztpraxis. Foto: Daniel Karmann/dpa - dpa-infocom GmbH

Die Kantone Uri, Schwyz, Nid- und Obwalden prüfen die Schaffung eines kantonsärztlichen Dienstes. Anstehende Herausforderungen könnten gemeinsam zielgerechter und wirkungsvoller angegangen werden, sind sie überzeugt.

Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und direktorenkonferenz (ZGDK) unterstütze den Lösungsansatz «Zusammenarbeitsvereinbarung» und habe die Stossrichtung für das weitere Vorgehen festgelegt, wie diese am Montag, 9. Mai 2022, mitteilte. Es würden nun ein mögliches Leistungsportfolio sowie die notwendigen Ressourcen, die Organisationsform und die mutmasslichen Kosten ermittelt.

Die vier Kantone begründen diesen Schritt unter anderem mit der zunehmenden Anzahl Vollzugsthemen, die einen interkantonalen Austausch erfordern, mit den steigenden quantitativen und qualitativen Ansprüche an die Kantonsärzte sowie den Bedenken hinsichtlich der Erfüllung der Anforderungen bei einer Tätigkeit Nebenamt.

Uri und Obwalden arbeiten bereits heute in diesem Bereich zusammen: Der Urner Kantonsarzt Jürg Bollhalder hat Anfang Jahr auch das Amt des Obwaldner Kantonsarztes übernommen.