Stadt Luzern

Stadtrat will das Treibhaus für die Zukunft stärken

Nau.ch Lokal
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Luzern,

Um das Jugendkulturhaus Treibhaus langfristig zu sichern, will der Stadtrat Luzern zusätzliche personelle Ressourcen bereitstellen und beantragt dafür Mittel.

Ausblick auf dem Pilatus und einem Schiffsteg bei der Lido Wiese in der Stadt Luzern.
Ausblick auf dem Pilatus und einem Schiffsteg bei der Lido Wiese in der Stadt Luzern. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Stadt Luzern berichtet, ist das Treibhaus seit über 20 Jahren ein wichtiger Ort für die Jugendförderung in Luzern und ein bedeutender Treffpunkt für junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren.

Damit das vielfältige Angebot des Jugendkulturhauses erhalten bleibt und um den steigenden Anforderungen aus Gesellschaft und Politik gerecht zu werden, soll der Stellenetat um 100 Stellenprozent erhöht werden.

Der Stadtrat beantragt dem Parlament dafür ab 2027 zusätzliche Mittel von jährlich 152’500 Franken. Für das Jahr 2026 beantragt er dem Parlament einen Nachtragskredit von 76’000 Franken.

Ein Haus von und für junge Menschen

Seit seiner Eröffnung im Mai 2004 hat sich das Jugendkulturhaus Treibhaus zu einem bedeutenden Ort für junge Menschen in der Stadt Luzern entwickelt. Es ist ein Raum für Begegnung, Beteiligung und persönliches Wachstum.

Das Treibhaus wurde als Ersatz für den Wärchhof realisiert und verfolgt seither einen partizipativen Ansatz: Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren gestalten das Haus aktiv mit und werden dabei in den Bereichen Gastronomie, Technik, Veranstaltungsorganisation und Kommunikation professionell begleitet.

Bestehende Strukturen stossen an ihre Grenzen

Über die Jahre hat sich das Angebot im Treibhaus laufend erweitert und professionalisiert. Die Anzahl Veranstaltungen hat sich seit 2008 mehr als verdreifacht. Das Angebot ist vielfältiger und anspruchsvoller geworden.

Hinzu kommen neue gesellschaftliche und politische Anforderungen – beispielsweise in den Bereichen Inklusion, Integration, Diversität, Nachbarschaftspflege und Sicherheit. Gleichzeitig ist der Personalbestand seit über 15 Jahren gleichgeblieben.

Diese gegenwärtigen Strukturen reichen nicht mehr aus, um den wachsenden Erwartungen und Bedürfnissen gerecht zu werden.

Personelle Verstärkung in zentralen Bereichen

Der Stadtrat möchte deshalb das Treibhaus für die Zukunft stärken. Einerseits um das bestehende, umfangreiche Angebot zu sichern, andererseits um den gestiegenen Anforderungen angemessen zu begegnen.

Damit soll das Treibhaus auch für die Zukunft als wichtiger Ort für Jugendkultur und Jugendförderung positioniert und weiterentwickelt werden. Die beantragten Personalressourcen sollen darum insbesondere in den Bereichen Soziokulturelle Begleitung und Ausbildungsbegleitung, Projektentwicklung und -umsetzung, sowie Netzwerkpflege und Kooperationen eingesetzt werden.

Zudem soll die Zusammenarbeit mit externen Expert*innen verstärkt werden – beispielsweise in den Bereichen Awareness, Technik, Diversität oder Sicherheit.

Bedeutung für die Zukunft

Für Sozial- und Sicherheitsdirektorin Melanie Setz sind die beantragten Mittel wichtig für die Zukunftsfähigkeit des Treibhauses: «Das Treibhaus ist nach wie vor einer der wichtigsten jugendkulturellen Orte der Stadt.

Mit den vorgeschlagenen Massnahmen stellen wir sicher, dass das Treibhaus auch in Zukunft die nötigen Mittel hat, um den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zeitgemässe Strukturen und Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten.»

Die Vorlage wird im Grossen Stadtrat voraussichtlich am 29. Januar 2026 beraten.

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