Stadt Luzern

    Stadtluzerner Baukommission will beim Entsiegeln vorwärtsmachen

    Keystone-SDA Regional
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    Luzern,

    Die Baukommission des Luzerner Stadtparlaments lehnt zwar wie der Stadtrat die «Stadtklima-Initiative» der Grünen ab, die einen Versiegelungsstopp fordert. Sie will aber bei der Entsiegelung von Böden vorwärts machen und verlangt dafür mehr Geld. Zudem soll das Inseli ab 2022 carfrei sein.

    Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow
    Der Luzerner Regierungsrat will die Villa Senar in Hertenstein kaufen. Diese gehörte dem Russen Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow (Symbolbild). - Keystone

    Die Stadtluzerner Grünen fordern mit ihrer Initiative weniger Beton und Asphalt und mehr natürliche Flächen in Luzern. Dies soll durch Entsiegelung von Böden geschehen, neue Flächen sollen grundsätzlich nicht mehr zugebaut werden dürfen. Letzteres geht sowohl der Stadtregierung als auch der Baukommission des Parlaments zu weit.

    Die Kommission unterstützt den Gegenvorschlag des Stadtrats, mit dem unter anderem städtische Grundstücke entsiegelt werden sollen. Den dafür geforderten Sonderkredit von 3,7 Millionen Franken will eine Mehrheit der Kommission um 1 Million Franken aufstocken, wie sie am Mittwoch mitteilte.

    Das Potenzial für Entsiegelungen sei in der Stadt sehr gross. Möglichst viele Gelder sollen in konkrete Entsiegelungsprojekte fliesen. Der Stadtrat hat solche etwa auf Parkplätzen beim alten Krematorium und an der Seeburgstrasse geplant.

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