Die Kollekte ist Bestandteil des Gottesdienstes und Ausdruck von Solidarität. Im Jahr 2020 beträgt die gesammelte Kollekte rund 207‘000 Franken.
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Eine Kirchenbank in einer Kirche. (Symbolbild) - Keystone

Aufgrund der Corona-Pandemie liegen die Kirchgemeinden im Kanton Luzern 40 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahres.

Der Lockdown und das Verbot von physischen Gottesdiensten ab Mitte März bis Ende Mai 2020 sowie der Rückgang an Gottesdienstbesuchenden aufgrund der Beschränkung mit maximal 50 Personen haben die Kollektenbeträge für Hilfswerke und Institutionen zusammenbrechen lassen. Nichtsdestotrotz haben die zehn Reformierten Kirchgemeinden und acht Teilkirchgemeinden im Kanton Luzern 207'000 Franken gesammelt. Den Umständen entsprechend ist dies ein ansprechendes Ergebnis, das aber weit hinter dem Ergebnis von 2019 mit rund 344‘000 Franken liegt.

Das ist ein Rückgang von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr und seit Beginn der Erhebung der Kollekten im Jahr 2005 das tiefste Ergebnis. Der Schutz der Schwachen ist ein kirchliches Kernanliegen und mit der Kollekte zeigten die Gottesdienstbesuchenden auch gerade in der Zeit der Pandemie ihre Solidarität mit benachteiligten Menschen nah und fern.

Landeskirche spricht 3‘000 Franken für Rohingya-Flüchtlingscamp

Im März 2021 hat eine Feuersbrunst etwa 9'500 Unterkünfte von 45'000 Menschen im grössten Flüchtlingscamp der Rohingya in Bangladesch zerstört. Der Grossbrand erschwert die ohnehin schon sehr prekären Lebensbedingungen der Menschen, welche zu Hunderttausenden auf engstem Raum leben müssen.

Für Sofortmassnahmen wie Kleidung und Güter des täglichen Bedarfs hat das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS 200'000 Franken gesprochen, um die grösste Not der Menschen zu lindern. Zudem hat HEKS im betroffenen Camp bereits 3’200 Unterkünfte instandgesetzt. Der Synodalrat der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Luzern hat aus dem Notfallkredit einen Betrag von 3‘000 Franken für die Menschen im Rohingya-Flüchtlingscamp gesprochen.

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