Die geplante unterirdische Velostation beim Bahnhof Luzern soll nur während einer kurzen Übergangszeit von sechs Monaten gratis sein und nicht während den ersten zwei Betriebsjahren. Dies hat die Baukommission des Grossen Stadtrats entschieden. Die Tiefgarage soll auch nicht durch viele oberirdische Abstellplätze konkurrenziert werden.
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Eine Velofahrerin. (Symbolbild) - Keystone

Wie die Baukommission des Stadtparlaments am Freitag mitteilte, war das Projekt für die Velostation im Gremium nicht unbestritten. Die Kosten haben sich mittlerweile von 13,45 Millionen Franken auf 19,26 Millionen Franken erhöht. Die Kommission habe dem Sonderkredit aber mehrheitlich zugestimmt, hiess es in der Mitteilung.

In der unterirdischen Anlage sollen 1200 Velos geparkt werden können. Chancenlos war gemäss der Mitteilung in der Kommission der Antrag, dass das Abstellen der Velos gratis sein solle.

Das Gremium sprach sich dafür aus, dass sechs Monate nach der Inbetriebnahme Gebühren erhoben werden sollen. Die Stadtregierung hatte eine Übergangsfrist von zwei Jahren vorgeschlagen, dies damit sich die Velofahrerinnen und Velofahrer an die neue Situation gewöhnen können.

Die Velostation wird sich auf einer Länge von 107 Meter unter der Bahnhofstrasse erstrecken, die neu gestaltet werden soll. Beim Theater soll es mindestens 100 oberirdische Veloabstellplätze geben, entschied die Baukommission. Dort, wo die Zufahrt zur Velotiefgarage liegen wird, soll es aber keine oberirdischen Parkplätze geben. Das Angebot der Velostation solle nicht konkurrenziert werden, teilte die Kommission mit.

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