109 Veranstaltungen hat das Luzerner Theater in der Spielzeit 2019/20 wegen der Coronapandemie absagen müssen. In der Erfolgsrechnung hinterliess dies Spuren: Bei einem Gesamtetat von 21,7 Millionen Franken blieb unter dem Strich ein Verlust von 91'000 Franken.
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Das Luzerner Theater an der Reuss. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Das Theater bezeichnete dies angesichts der besonderen Lage als gutes Resultat. Möglich gemacht hätten es umgehend eingeleitete Massnahmen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Im Vergleich zur Vorsaison war der Etat 2,2 Millionen Franken kleiner, damals resultierte ein Plus von knapp 35'000 Franken.

Höher als in der letzten Spielzeit war dagegen die Platzauslastung bei den 315 Veranstaltungen mit 80 Prozent. 56'000 Personen besuchten die Aufführungen. Dazu kamen 217 Vermittlungsprojekte mit weiteren 20'000 Gästen. Akzente gesetzt habe man mit der Oper «Salome», dem Stück «Der Besuch der alten Dame» und der Tanzproduktion «Tanz 31: Carmen.maquia», hält das Theater fest.

Die Spielzeit stand unter dem Motto «Zeit der Zukunft». Wegen der Coronapandemie bot das Theater unter dem Titel «Spontaner Spielpl@an» Ersatzveranstaltungen an, etwa Hofkonzerte im Freien. Man habe damit ein Modell für die Zukunft erprobt und bewusst auf das Live-Erlebnis gesetzt statt digitale Möglichkeiten zu nutzen.

Die Saison 2020/21 trägt den Titel «Plan C», wobei das C für Corona steht und dass die Pandemie dazu gezwungen hat, vorherige Planungen zu überdenken. Es ist die letzte Spielzeit von Intendant Benedikt von Peter, der gleichzeitig auch als Intendant des Theaters Basel amtet. In Luzern wird er von Ina Karr abgelöst.

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