Luzerner Polizei schnappt Einbrecherbande – neun Festnahmen
Nachdem die Luzerner Polizei im April 2025 drei Einbrecher festgenommen hatte, führten weitere Ermittlungen zu sechs weiteren Verdächtigen.

Im April 2025 verübten damals unbekannte Täter einen Einbruchdiebstahl in die Manor-Filiale im Emmen Center in Emmenbrücke. Dabei öffneten sie gewaltsam mehrere Vitrinen in einer Bijouterie und entwendeten Schmuckstücke sowie Parfums.
Im Rahmen einer umgehenden Fahndung konnte die Luzerner Polizei auf dem Autobahnzubringer Emmen-Süd ein Fahrzeug mit drei mutmasslichen Tätern anhalten.
Im Fahrzeug konnten diverses Einbruchswerkzeug, Funkgeräte und unterschiedliche Kleidungsstücke sichergestellt werden.
Die Täter gehörten zu einer professionellen Einbrechergruppe
In der Folge führte die Luzerner Polizei zusammen mit der Staatsanwaltschaft Luzern, weitergehende Ermittlungen durch. Dabei stellte sich heraus, dass in den Jahren 2024 und 2025 in mehreren Schweizer Kantonen gleichgelagerte Einbruchdiebstähle verübt worden waren.
Die Täterschaft konzentrierte sich insbesondere auf Bijouterien sowie Mobiltelefonverkaufsgeschäfte in Einkaufszentren.

Die Ermittlungen ergaben, dass die drei Festgenommenen Teil einer grösseren, professionell agierenden Tätergruppierung aus Rumänien waren. In der Folge konnten sechs weitere Personen identifiziert werden. Diese wurden international zur Festnahme ausgeschrieben.
Deliktsgut von über 1,7 Millionen Franken erbeutet haben
Der Tätergruppierung wird vorgeworfen, mindestens 14 gleichartige Einbruchdiebstähle in wechselnder Zusammensetzung und mit klarer Rollenverteilung verübt zu haben. Die Taten zeichneten sich durch ein hohes Mass an Planung und Vorbereitung aus.
Der Gesamtdeliktbetrag beläuft sich auf über 1,7 Millionen Franken, der Gesamtsachschaden auf rund 270’000 Franken. Das Deliktsgut wurde mehrheitlich nach Rumänien überführt und dort verkauft.
Bei den Beschuldigten handelt es sich um neun Männer im Alter zwischen 32 und 49 Jahren. Sie stammen aus Rumänien. Die Untersuchungen werden von der Staatsanwaltschaft Luzern geführt. Für die Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.








