Die Leitung der Dienststelle für Volksschulbildung (DVS) im Kanton Luzern ist wieder besetzt. Der Regierungsrat hat Martina Krieg zur Nachfolgerin des per September zurückgetretenen Aldo Magno gewählt, der nur acht Monate im Amt war.
holocaust
Eine Schülerin hebt die Hand (Archivbild). - Keystone

Martina Krieg übernehme die Leitung der DVS im Laufe des ersten Halbjahres 2022, teilte die Luzerner Staatskanzlei am Freitag mit. Die Dienststelle wird seit September interimistisch geführt.

Krieg führt derzeit die Abteilung Schulentwicklung im Zuger Amt für gemeindliche Schulen. Sie ist 1968 im Kanton Schwyz geboren. Die ausgebildete Primarlehrerin war viele Jahre auf dem Beruf tätig und verfügt über Abschlüsse in Bildungswissenschaft und in Schulentwicklung.

In ihrer über 30-jährigen Berufslaufbahn im Bildungsbereich arbeitete sie unter anderem auch als Coach für Schulleitungen und als Dozentin an der PH Luzern. Sie habe einen guten Überblick über Entwicklungen und Trends im Schweizerischen Schulwesen, heisst es in der Mitteilung.

Die neue Dienststellenleiterin lebt mit ihrer Familie in Einsiedeln SZ. Sie ist Mutter von drei mittlerweile erwachsenen Kindern. Ihr Vorgänger im Amt, Aldo Magno, hatte die DVS im September aus beruflichen Gründen verlassen.

Mehr zum Thema:

Mutter Krieg