Auf verschiedenen Buslinien im Kanton Luzern kommt bis Anfang Mai ein mit Wasserstoff betriebener Bus zum Einsatz. Auto AG Rothenburg, Postauto und VBL AG wollen testen, für welche Einsätze der sogenannte Brennstoffzellenbus geeignet sein könnte.
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Ein Bus der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL). - Keystone

Die drei Busunternehmen testen den Bus der Marke Solaris gemeinsam, weil sie ihn so unter unterschiedlichen Bedingungen ausprobieren können. Dadurch ergäben sich besser abgestützte Aussagen, für welche Einsätze dieses Antriebskonzept tauglich sei, teilte die VBL AG am Montag mit.

Ein Brennstoffzellenbus produziert mit Hilfe des Wasserstoffs den Strom selbst. Die Standzeiten zum Aufladen von Batterien entfallen somit. Allerdings ist die Energieeffizienz eines Brennstoffzellenbusses geringer als eines Batteriebusses, wie die VBL mitteilte.

Der Verkehrsverbund Luzern (VVL), der für den öffentlichen Regionalverkehr zuständig ist, will von den Dieselbussen wegkommen. Zur Zeit wird eine Linie (Luzern Bahnhof-Obergütsch) mit Batteriebussen betrieben, bis Ende 2022 sollen vier weitere Linien folgen. Technologieoffenheit sei wichtig, damit die Ziele der Energiestrategie 2050 erreicht werden könnten, teilte die VBL mit.

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