Fasnacht

Luzern LU: Polizei zieht positive Bilanz zur Fasnacht 2022

Die Luzerner Polizei sorgte für eine grösstenteils friedliche Fasnacht. Insgesamt wurden 23 Personen vorübergehend festgenommen.

Luzerner Polizei
Vor allem auf dem Land sollen Polizeiposten verschwinden. - Luzerner Polizei

Die Luzerner Polizei erlebte in diesem Jahr im Kanton Luzern eine intensive Fasnachtszeit. Nicht nur in der Stadt Luzern, sondern auch in vielen Gemeinden im ganzen Kanton fanden diverse Veranstaltungen und Umzüge statt.

Diese verliefen grösstenteils sehr friedlich, in guter Stimmung und ohne nennenswerte Zwischenfälle. Die Luzerner Polizei zeigte im Fasnachtstreiben eine starke und sichtbare Präsenz und vermittelte dadurch den Fasnächtler ein hohes Sicherheitsgefühl.

Es wurden insgesamt 250 Personenkontrollen in der Stadt Luzern durchgeführt

Die Präsenz der uniformierten und zivilen Kräfte wurde durchwegs sehr geschätzt. Insgesamt wurden in der Stadt Luzern über 250 Personenkontrollen durchgeführt. Im gesamten Kantonsgebiet mussten 23 Personen festgenommen oder in Polizeigewahrsam genommen werden.

Vereinzelt wurden verbotene Waffen und Sturmhauben sichergestellt. Rund ein Dutzend Kinder, die in den Menschenmengen verloren gingen und vermisst wurden, konnten innert kürzester Zeit wieder ihren Begleitpersonen übergeben werden.

Der Rettungsdienst 144 war über die Fasnachtstage ebenfalls gefordert und leistete über 50 Einsätze.

In der Stadt Luzern waren tausende Fasnächtler unterwegs

In der Stadt Luzern waren vom Schmutzigen Donnerstag bis am frühen Aschermittwoch über 200'000 Fasnächtler unterwegs. Die beiden Umzüge der Zunft zu Safran und der Wey-Zunft, wie auch das Monstercorso zogen zahlreiche Schaulustige an.

Aber auch beispielsweise am Rüüdige Samschtig waren sehr viele Personen unterwegs. Die Personenzahl am Rüüdige Samschtig während des Tages, 40'000 Personen, wurde erstmals erhoben, daher gibt es keine Vergleichszahlen zu den Vorjahren.

Die Zuschauerzahl am Mostercorso wird von der Polizei auf 22'000, in der Nacht auf Aschermittwoch feierten rund 16'000 Fasnächtler den Abschluss der diesjährigen Fasnacht.

Im Kanton konnte die Polizei einzelne Situationen frühzeitig beruhigen

Zahlreiche Umzüge und Veranstaltungen fanden im ganzen Kantonsgebiet statt und zogen viele zehntausend Besucherinnen und Besucher an. Auch diese Veranstaltungen verliefen überwiegend sehr friedlich.

In einzelnen Situationen intervenierte die Polizei frühzeitig und konnte damit die Lage beruhigen.

Nebst der Polizei waren Verkehrsdienste der lokalen Feuerwehren und teilweise private Organisationen im Einsatz, um örtlichen Strassensperrungen und die entsprechenden Umleitungen während den Anlässen zu gewährleisten.

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