Aufgrund des starken Gewitters rückte die Luzerner Wasserpolizei am Mittwoch mehrmals aus. So musste ein gesunkenes Boot im Vierwaldstättersee geborgen werden.
Blick aus dem Polizieboot
Blick aus dem Polizieboot - Luzerner Polizei

Am Mittwoch zog über dem Kanton Luzern eine Gewitterfront auf. Die Sturmwarnleuchten auf dem Sempacher- und Vierwaldstättersee wurden um 16.34 Uhr eingeschaltet.

Durch die Luzerner Wasserpolizei wurden zahlreiche Personen, welche mit Stand-Up-Paddles, SUP, und Freizeitbooten unterwegs waren, in die umliegenden Häfen gewiesen.

Personen wurde keine verletzt

Während des Gewitters, bei welchem Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h gemessen wurden, ging eine Meldung ein, dass in Hertenstein, Gemeinde Weggis, ein an einem Steg vertäutes Boot mit Wasser vollgelaufen und gesunken sei.

Dieses konnte von der Wasserpolizei geborgen werden. Kurze Zeit später konnte ein vor Vitznau treibendes Boot an Land geschleppt und festgebunden werden. Auch ein abgetriebenes Stand-Up-Paddle konnte wieder dem Besitzer übergeben werden. Meldungen über verletzte Personen gingen nicht ein.

SUP-Boards müssen beschriftet sein

Die Luzerner Polizei stellt immer wieder fest, dass Stehpaddler unterwegs sind, ohne ihre Wassersportgeräte korrekt beschriftet zu haben. SUP-Boards müssen gut sichtbar mit Namen und Adresse, empfehlenswert auch mit einer Telefonnummer, des Eigentümers oder des Halters beschriftet werden.

Beim Verlassen der äusseren Uferzone, ab 300 Metern, auf Seen und beim Befahren von Flüssen ist eine Rettungsweste, mindestens eine Schwimmhilfe mit 50 Newton Mindestauftrieb pro Person, mitzuführen. Nachts und bei unsichtigem Wetter sind SUP zu beleuchten.

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