Die Arthur Waser Stiftung und das Luzerner Sinfonieorchester haben den Klarinettisten Jonathan Leibovitz aus Israel mit dem Förderpreis 2022 ausgezeichnet.
Europaplatz KKL
Europaplatz vor dem KKL Luzern. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/SIGI TISCHLER

Die Arthur Waser Stiftung und das Luzerner Sinfonieorchester haben den Klarinettisten Jonathan Leibovitz aus Israel mit dem Arthur Waser Förderpreis 2022 ausgezeichnet. Dieser beinhaltet neben einem Preisgeld von 25'000 Franken auch ein Debüt im KKL Luzern mit dem Luzerner Sinfonieorchester.

Das herausragende musikalische Talent und die mitreissende künstlerische Ausstrahlungskraft von Jonathan Leibovitz überzeugten die Jury davon, dass dieser Künstler eine Auszeichnung mit dem Arthur Waser Preis verdiene, teilte das Luzerner Sinfonieorchester am Montag, 18. Juli 2022, mit.

Jonathan Leibovitz‘ Spiel lasse neben einer aussergewöhnlichen Begabung auch eine starke und vielseitige Künstlerpersönlichkeit erkennen. Er verfüge über enorme musikalische Gestaltungskraft, pflege ein vielseitiges, spannendes Repertoire und scheine auch Lust an der Zusammenstellung interessanter Konzertprogramme zu haben, heisst es weiter.

Am 9. und 10. November wird sich der israelische Musiker im KKL mit dem Klarinettenkonzert von Aaron Copland präsentieren. Als weitere Werke stehen die «Slawischen Tänze» von Antonín Dvořák sowie die «Sinfonietta» von Leoš Janáček dirigiert von Juanjo Mena auf dem Programm.

Die Arthur Waser Stiftung fördert soziale Projekte in Afrika und in der Schweiz

Die Arthur Waser Stiftung war 1999 im Rahmen der Nachfolgeregelung von Arthur Waser als gemeinnützige, karitative Stiftung gegründet worden.

Ein Schwerpunkt der Stiftungsaktivitäten liegt in der Unterstützung von umfangreichen sozialen Projekten, insbesondere in Afrika und in der Schweiz sowie in der Förderung von Kultur-und Kunstprojekten in der Zentralschweiz.

Bisherige Preisträgern und Preisträgerinnen sind der Organist Sebastian Küchler-Blessing aus Deutschland (2013), der französische Cellist Edgar Moreau (2015), der chinesisch-amerikanische Pianist George Li (2017) sowie die Trompeterin Lucienne Renaudin Vary aus Frankreich (2019).

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