Die Kommission Erziehung, Bildung und Kultur (EBKK) des Luzerner Kantonsrats unterstützt den Zusammenschluss von Natur-Museum und Historischem Museum.
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Das historische Museum in Luzern. - Keystone

Die Kommission Erziehung, Bildung und Kultur (EBKK) des Luzerner Kantonsrats stellt sich hinter den Zusammenschluss von Natur-Museum und Historischem Museum. Das Konzept für das geplante «Luzerner Museum für Natur, Geschichte und Gesellschaft» lobt sie als interessant und stimmig.

Der Ideenkatalog, den die Regierung im zweiten Anlauf vorlegte, versprühe neuen Geist und Aufbruchstimmung, teilte die Kommission am Dienstag, 31. Mai 2022, mit. Sie habe die für die Fusion nötige Gesetzesänderung einstimmig genehmigt. Der Kantonsrat wird diese voraussichtlich in der Juni-Session beraten.

Der geplante Zusammenschluss der beiden Häuser stand zu Beginn unter einem schlechten Stern, weil er mit einer Sparmassnahme verknüpft war. Das Konzept für ein neues Museum war zudem nur vage bekannt. Der Regierungsrat stellte daher in der Folge das ausgearbeitete Museumskonzept zur Diskussion.

Kritik gab es auch am ursprünglich vom Regierungsrat vorgeschlagenen neuen Standort im alten Zeughaus auf der Musegg. Die Regierung zeigte sich schliesslich bereit, die Standortfrage nochmals «fundiert und mit offenem Blick» zu prüfen.

Die Kommission hält fest, die Standortfrage könne nicht ausgeblendet werden. Die eingesetzte Spezialkommission, in der sämtliche Fraktionen sowie die Stadt Luzern eingebunden werden, wird sich mit der künftigen Heimat des Museums auseinandersetzen.

Das Museum solle zu einem kulturellen Treffpunkt für Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft und Bildungsstands werden.

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