Kanton Luzern: Über 2900 Unterschriften gegen Sparpläne übergeben
Die SP hat im Kanton Luzern eine Petition mit über 2900 Unterschriften übergeben. Sie verlangt einen Verzicht auf Kürzungen bei Bildung und Gesundheit.

Die SP-Fraktion reicht vor Beginn der Oktobersession die Petition «Das Geld ist da. Hände weg von Bildung und Gesundheit» ein. Innerhalb von zehn Tagen haben über 2900 Menschen unterschrieben. Sie fordern den Kantonsrat auf, auf den geplanten Leistungsabbau zu verzichten.
Der Kanton Luzern schreibt seit 2018 Überschüsse, für 2026 werden über 400 Millionen Franken erwartet. Trotzdem sind im Voranschlag Aufgaben- und Finanzplan 2027–2030 Kürzungen bei Bildung und Gesundheit vorgesehen, bei der Bildung rund 6,3 und im Gesundheitsbereich 4,6 Millionen Franken. Dagegen hat die SP am 6. Oktober die Petition lanciert.
Schon nach weniger als 24 Stunden waren es 1000 Unterschriften.
«Über 2900 Menschen im Kanton Luzern sagen dem Kantonsrat: Wer bei vollen Kassen bei Bildung und Gesundheit spart, spart am falschen Ort», sagt Pia Engler, Präsidentin der SP Kanton Luzern. «Diesen Auftrag nehmen wir in die Session mit.»
«Die Herausforderungen in Bildung und Gesundheit sind gross. Wer jetzt Leistungen abbaut, rüttelt am Fundament unserer Gesellschaft, und das wird uns später teuer zu stehen kommen», ist Fraktionspräsidentin Simone Brunner überzeugt.
Die Unterschriftensammlung ist abgeschlossen. Der Kantonsrat behandelt den AFP 2027-2023 am heutigen ersten Sessionstag.






