Kanton Luzern: FDP fordert mehr Schutz für Daten der Bevölkerung
Im Kanton Luzern verlangt FDP-Kantonsrätin Eva Forster mit einem Postulat, dass der Regierungsrat neue Sicherheitstechnologien frühzeitig prüft.

Cyberangriffe werden immer raffinierter. Künstliche Intelligenz eröffnet Kriminellen neue Möglichkeiten, und leistungsfähige Quantencomputer könnten künftig heutige Verschlüsselungsverfahren überwinden.
Mit ihrem Postulat fordert FDP-Kantonsrätin Eva Forster, Büron, den Regierungsrat auf, die Cybersicherheit vorausschauend weiterzuentwickeln. Neue Sicherheitstechnologien sollen frühzeitig geprüft und bei der Erneuerung von IT-Systemen berücksichtigt werden. Dabei geht es nicht darum, möglichst viel Geld in neue Technik zu investieren, sondern bestehende Systeme gezielt, wirtschaftlich und zukunftssicher weiterzuentwickeln.
Wer dem Staat persönliche Daten anvertraut, muss sich darauf verlassen können, dass diese bestmöglich geschützt sind. Cybersicherheit ist eine Frage der Verantwortung und des Vertrauens in den Kanton und keine technische Nebensache.
Die FDP.Die Liberalen Luzern setzt sich dafür ein, dass der Kanton Luzern heute die richtigen Weichen stellt, damit die Daten der Bevörlkerung auch morgen sicher sind.
Der Auftrag des Postulats
Der Regierungsrat wird beauftragt, im Rahmen der laufenden Weiterentwicklung der Informations- und Cybersicherheit aufzuzeigen, wie neue, ausgewiesene Sicherheitstechnologien systematisch in das bestehende Technologie- und Risikomanagement einbezogen werden.
Dabei ist darzulegen, ob, wo und wie Kryptoagilität und die Vorbereitung auf quantenresistente Verfahren angemessen berücksichtigt werden müssen. Nebst den nötigen finanziellen Ressourcen ist auch ein allfälliger Handlungsbedarf in der Gesetzgebung aufzuzeigen, welche die Anwendung zukunftsfähiger Cybersicherheits-Lösungen für relevante und schützenswerte Daten erschweren oder verhindern könnten.










