Stadt Luzern

    Kanton Luzern: 33'700 Personen mehr zugezogen als weggezogen

    Der Kanton Luzern wuchs zwischen 2015 und 2025 vor allem durch Zuwanderung aus dem Ausland. Besonders umzugsfreudig sind junge Erwachsene.

    Kanton Luzern
    Der Torbogen am Bahnhofsquai in der Stadt Luzern (Symbolbild) - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

    Die Bevölkerung des Kantons Luzern wächst zu einem grossen Teil durch Zuwanderung. In den vergangenen zehn Jahren zogen rund 33'700 Personen mehr in den Kanton Luzern als ihn verliessen. Die Wanderungsgewinne gehen hauptsächlich auf Zuzüge aus dem Ausland zurück.

    Innerkantonal verlieren die städtischen Gebiete leicht zugunsten von intermediären und ländlichen. Gebieten. Jüngere Altersgruppen und junge Familien erweisen sich als besonders mobil, wie LUSTAT in einem neuen Webartikel ausführt.

    Zwischen 2015 und 2025 zogen insgesamt rund 33'700 Personen mehr in den Kanton Luzern als aus ihm wegzogen. Rund 90 Prozent des Wanderungsgewinns stammten aus dem internationalen Austausch, während die Wanderungsbilanz mit den anderen Kantonen nur leicht positiv ausfiel. Besonders mobil sind junge Erwachsene: Bei ihnen fallen sowohl die Zu- und Wegzüge über die Kantonsgrenze als auch die Umzüge innerhalb des Kantons vergleichsweise hoch aus.

    Rund um das Pensionsalter ist die Wanderungsbilanz hingegen negativ. Innerhalb des Kantons verlieren die städtischen Gemeinden durch Umzüge in leichtem Ausmass Bevölkerung an die intermediären und ländlichen Gemeinden.

    2025 verliessen mehr Schweizerinnen und Schweizer den Kanton Luzern als zuzogen

    Nach Staatsangehörigkeiten betrachtet ist der Wanderungsgewinn des Kantons Luzern seit vielen Jahren hauptsächlich auf Ausländerinnen und Ausländer zurückzuführen. Seit der Jahrtausendwende war die Wanderungsbilanz ausländischer Staatsangehöriger durchgehend positiv.

    Die Wanderungsbilanz der Schweizerinnen und Schweizer bewegt sich hingegen deutlich näher bei null und fällt in einzelnen Jahren auch negativ aus. So verliessen beispielsweise auch 2025 insgesamt 313 Schweizerinnen und Schweizer mehr Luzern als in den Kanton zuzogen.

    Städtisch, ländlich oder intermediär: Das Alter prägt die Umzüge

    Die innerkantonalen Wanderungsbewegungen zeigen insgesamt eine leichte Tendenz von den städtischen Gemeinden in Richtung der beiden anderen Raumtypen, nämlich der intermediären und der ländlichen Gemeinden. Von einer Stadtflucht kann jedoch nicht gesprochen werden.

    23. Oktober 202 LUSTAT News, 23. Oktober 2026

    Die Umzüge zwischen den verschiedenen Raumtypen hängen deutlich mit dem Alter zusammen. Besonders mobil sind junge Erwachsene: Zwischen etwa 20 und 35 Jahren finden vergleichsweise viele Wechsel zwischen Stadt, Land und intermediären Gebieten statt. Im Betrachtungszeitraum 2015 bis 2025 erreichen beispielsweise die Umzüge von intermediären Gebieten in die Stadt bei Luzernerinnen und Luzerner im Alter von Mitte 20 ihren Höchststand.

    Ein anderes Muster zeigt sich bei Kindern und Erwachsenen im typischen Familienalter. Bei kleinen Kindern und Erwachsenen im Alter zwischen etwa 25 und 40 Jahren sind insbesondere Umzüge aus der Stadt in intermediäre Gebiete oder aufs Land vergleichsweise häufig.

    Kommentare

    User #3565 (nicht angemeldet)

    Astatt das der zustrom fair verteilt wird, fördert es trotzdem das Landsterben und bietet allen schön zentral ein neues zuhause

    Weiterlesen

    Zuwanderung
    22 Interaktionen
    Bern
    Rentner
    16 Interaktionen
    In Luzern
    Dorfleben
    51 Interaktionen
    Wegen Stadtflucht

    MEHR AUS STADT LUZERN

    uni luzern
    3 Interaktionen
    Luzern
    Luzern
    2 Interaktionen
    Stadt Luzern
    Kanton Luzern
    2 Interaktionen
    Kanton Luzern