Zuwanderung im ersten Halbjahr 2026 erneut rückläufig

Keystone-SDA
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Bern,

In den ersten sechs Monaten des Jahres ist die Nettozuwanderung in die Schweiz gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 12,5 Prozent auf 29'884 Personen zurückgegangen. Diese Entwicklung folgt einem allgemeinen Trend, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Donnerstag mitteilte.

Zuwanderung
Die Zuwanderung war im ersten Halbjahr 2026 erneut rückläufig. (Symbolbild) - keystone

Der leichte Rückgang der Zuwanderung sei seit 2024 zu beobachten, hiess es. Zwischen Januar und Ende Juni 2026 seien 74'112 Personen in die ständige ausländische Wohnbevölkerung zugewandert, 2220 Personen oder 2,9 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs.

Aus dem EU- und EFTA-Raum wanderten gemäss Communiqué 55'761 Menschen in die Schweiz ein, was einem Rückgang von 408 Personen entsprach. Bei den Drittstaatsangehörigen waren es 18'351 Personen, 1812 Personen weniger als im ersten Halbjahr 2025.

Gleichzeitig habe die Auswanderung seit 2023 kontinuierlich zugenommen. Im ersten Halbjahr 2026 hätten 39'251 Personen aus der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung die Schweiz verlassen – 1608 mehr als in der Vorjahresperiode. 29'691 seien Staatsangehörige aus dem EU-und EFTA-Raum gewesen, 9560 Angehörige aus Drittstaaten.

Wichtigster Faktor für die Attraktivität der Schweiz als Zuwanderungsland ist laut SEM nach wie vor der Arbeitsmarkt. Der Anteil der EU/EFTA-Staatsangehörigen, die für eine kurzfristige oder dauerhafte Erwerbstätigkeit in die Schweiz eingewandert sind, sei nach wie vor hoch: Sie hätten 80,5 Prozent der Gesamtzuwanderung aus dem EU- und EFTA-Raum ausgemacht.

Zwischen Januar und Juni 2026 wurden 33'219 neue Grenzgängerbewilligungen erteilt, wie es weiter hiess. Im ersten Halbjahr 2025 seien es noch 36'876 Bewilligungen gewesen. Die Anzahl meldepflichtiger Kurzaufenthalte habe 169'514 betragen, gegenüber 164'779 in der Vorjahresperiode.

Ende Juni 2026 lebten gemäss Angaben des SEM rund 2,4 Millionen Ausländerinnen und Ausländer dauerhaft in der Schweiz.

Kommentare

User #3854 (nicht angemeldet)

Meine Bereitschaft Steuern zu bezahlen, ist auch schon seit Jahrzehnten rückläufig, bewirkt aber auch nichts.

User #5208 (nicht angemeldet)

Wer es glaubt wird selig, die Schweiz hat nichts unternommen und dann bin Fremden Federn schmücken zu wollen finde ich traurig. Die Erlasse in einigen europäischen Länder haben sich übertragen in die Schweiz und ist kein Verdienst unserer Regierung in Bern

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