Die Hochwassersituation im Kanton Luzern ist nach wie vor angespannt. Der Pegel des Vierwaldstättersees steigt weiter an und die Situation bleibt kritisch.
Luzerner Polizei
Luzerner Polizei. - Luzerner Polizei

Am Mittwochabend, 14. Juli, setzte im Kanton Luzern der Regen wieder ein. Von Dienstag bis Mittwoch, 08.00 Uhr, gingen bei der Polizei rund 20 Ereignismeldungen ein. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Meldungen wegen Wasser in Kellern und Garagen. Es stehen vereinzelte Feuerwehren im Einsatz. Diese sind hauptsächlich mit Abpumpen von Wasser in Gebäuden und der Kontrolle von kritischen Punkten beschäftigt.

Nach wie vor sind die Pegel der verschiedenen Gewässer weiter am Ansteigen. Kritisch bleibt kritisch ist die Situation rund um den Vierwaldstättersee und an der Reuss.

Strassensperrungen

Nach wie vor sind mehrere Strassenabschnitte wegen Hochwasser und Erdrutschen gesperrt. Eine Übersicht der Sperrungen ist unter zu finden.

Die Polizei bittet sämtliche Verkehrsteilnehmer, sich aufgrund der bestehenden Unfallgefahr unbedingt an die signalisierten Umleitungen zu halten und genügend Fahrzeit einzurechnen.

Hinweise an die Bevölkerung – Bitte an Bootsbesitzer

• Betreiben Sie keinen «Katastrophentourismus»! Begeben Sie sich nicht in Schadengebiete und so in unnötige Gefahr, um Bilder zu machen.

• Halten Sie sich von Gewässern, besonders von Fliessgewässern fern, denn der Aufenthalt im Bereich von Flüssen und Bächen ist äusserst gefährlich.

• Gehen Sie bei Überschwemmungsgefahr nicht in Keller oder Tiefgaragen.

• Fahren Sie nicht mit Fahrzeugen durch überflutete Strassen.

• Bitte an Bootsbesitzer: Die SGV hat die Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee eingestellt. Bitte verzichten auch Sie auf Bootsfahrten, da Wellenschläge die Situation am Ufer zusätzlich verschärfen können!

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