Die Berufs- und Milizfeuerwehr der Stadt Luzern hat im vergangenen Jahr insgesamt 1206 Einsätze geleistet. Das ist ein Rekord. Insgesamt retteten die Feuerwehrleute 17 Personen und drei Tiere aus lebensbedrohlichen Notlagen. Besonders das Hochwasser im Sommer forderte die Feuerwehr.
Feuerwehr flächenbrand
Drei Feuerwehren stand am Dienstagabend in Utzenstorf nach dem Brand eines Stalls im Einsatz (Symbolbild) - Keystone

Über viele Tage arbeiteten die Angehörigen der Milizfeuerwehr und der Berufsfeuerwehr Hand in Hand im 24-Stunden-Schichtbetrieb, wie es in einer Medienmitteilung zum am Montag veröffentlichten Tätigkeitsbericht 2021 heisst. Dadurch sei es gelungen, die Stadt Luzern vor grösseren Schäden zu schützen und gleichzeitig die ständige Einsatzbereitschaft sicherzustellen.

Doch nicht nur das Hochwasser forderte die Feuerwehr. Auch die Corona-Pandemie. In Zusammenarbeit mit der Verwaltung realisierte die Berufsfeuerwehr einen Webshop für das Pandemiematerial und übernahm die Lagerbewirtschaftung. Die Stadtverwaltung konnte so unkompliziert das benötigte Schutzmaterial bestellen und die Lieferungen zeitnah erhalten, wie es heisst.

Insgesamt rückte die Feuerwehr im vergangenen Jahr 761 Mal alarmmässig aus, 280 Mal handelte es sich um einen Fehlalarm. Zudem führte die Feuerwehr für den Rettungsdienst 144 bei medizinischen Notfällen 22 Patientenrettungen mit der Autodrehleiter aus.

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