Immer mehr Menschen lassen sich im Baselbiet nieder: Die Wohnbevölkerung hat im Landkanton im vergangenen Jahr erneut zahlenmässig zugenommen.
Oberes Stadttor in Liestal.. Otto Plattner schuf die historisierenden Wandmalereien am Oberen Tor (1912/1913 und 1949/1950).
Oberes Stadttor in Liestal.. Otto Plattner schuf die historisierenden Wandmalereien am Oberen Tor (1912/1913 und 1949/1950). - Nau.ch / Werner Rolli
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Das Wachstum ist gemäss einer Mitteilung des Statistischen Amtes auf die positive Zuwanderungsbilanz aus dem Kanton Basel-Stadt und dem Ausland zurückzuführen. Ende 2021 wurden 294'316 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Das entspricht einem Plus von 0,8 Prozent respektive 2236 Personen gegenüber dem Vorjahr.

2021 sind im Baselbiet insgesamt 22'280 Zuzüge verzeichnet worden, der Wanderungsgewinn aus Basel-Stadt betrug dabei 2084 Personen. Die Zuwanderung aus der Stadt sei bei den 35- bis 39-Jährigen am grössten gewesen, heisst es in der Mitteilung. Auf der anderen Seite wurden insgesamt 20'036 Wegzüge registriert.

Im vergangenen Jahr waren im Landkanton 2633 Kinder zur Welt gekommen und 2639 Personen verstorben. Trotz Covid-19 habe sich die Zahl der Todesfälle «unauffällig» entwickelt.

Acht Gemeinden sind besonders beliebt

Gemäss Mitteilung konzentriert sich drei Viertel des Wachstums im Kanton Baselland auf acht Gemeinden. So lassen sich aus Basel-Stadt Zugezogene vor allem in Aesch, Allschwil und Reinach oder Ettingen nieder. Die Gemeinden Itingen und Lausen verzeichneten hingegen hauptsächlich kantonsinternen Zuwachs. Und in Liestal und Sissach sind Zuzüge aus anderen Regionen stärker ins Gewicht gefallen.

Insgesamt 26 Gemeinden registrierten vergangenes Jahr eine Abnahme der Bevölkerungszahl - darunter Binningen, Pratteln, Birsfelden, Gelterkinden und Münchenstein.

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