Mehrzweckhalle: Wassereintritte machen Sanierung nötig
Lenzburg will mit substanzerhaltenden Massnahmen den Weiterbetrieb der Mehrzweckhalle sichern. Wiederholte Wassereintritte verlangen rasches Eingreifen.

Wie die Stadt Lenzburg berichtet, ist die Mehrzweckhall für das gesellschaftliche und kulturelle Leben in der Stadt Lenzburg von grosser Bedeutung. Der derzeitige bauliche Zustand des Gebäudes sowie regelmässig auftretende Wassereintritte machen Massnahmen notwendig, um den Weiterbetrieb gewährleisten zu können.
Der Stadtrat beantragt deshalb einen Kredit von 250’000 Franken für substanzerhaltende Massnahmen als befristete Lösung.
Die Mehrzweckhalle dient neben der Vereinsnutzung auch regionalen, kantonalen und eidgenössischen Veranstaltungen mit grosser Ausstrahlung, wie dem Eidgenössischen Jungtambouren und Jungpfeiferfest im vergangenen Jahr.
Undichte Dachhaut als Problem
Auch für das Jugendfest stellt die Anlage eine wichtige Infrastruktur dar. Zudem wird das Untergeschoss für die Unterbringung der Armee genutzt.
Die Reithalle steht dem Reitverein Lenzburg zur Verfügung. Die Halle befindet sich auf einem Grundstück der Ortsbürgergemeinde; die Einwohnergemeinde verfügt über das Baurecht.
Der bauliche Zustand der Halle ist seit längerer Zeit bekannt und wurde regelmässig kontrolliert. Trotz Reparaturen kommt es immer wieder zu Wassereintritten infolge einer undichten Dachhaut.
Fachliche Abklärungen zeigen Handlungsbedarf
Fachliche Abklärungen empfehlen dringende Massnahmen zur Sicherstellung des Weiterbetriebs. Aufgrund dieser Situation besteht Handlungsbedarf: Der Stadtrat hat verschiedene Varianten geprüft, wie mit der bestehenden Halle weiter verfahren werden kann.
Als zweckmässige Lösung schlägt er eine gezielte bauliche Ertüchtigung vor. Diese ermöglicht eine Restnutzungsdauer von rund fünf Jahren.
Die militärische Nutzung des Untergeschosses sowie die Nutzung der Hallen können dabei im bisherigen Umfang weitergeführt werden.
Halle bleibt in Betrieb während Sanierung
Für die Umsetzung dieser Massnahmen beantragt der Stadtrat beim Einwohnerrat einen Kredit von 250’000 Franken. Mit diesem Kredit soll der sichere Weiterbetrieb der Halle in den kommenden Jahren gewährleistet und gleichzeitig Zeit für die Planung einer langfristigen Nachfolgelösung gewonnen werden.










