Bereits fünf Jahre ist es her, dass aus einer Bieridee der nachhaltige Kleiderbrand NIKIN entstanden ist. Das Ziel: Eine grünere Welt. Schritt für Schritt.
Nicholas Hänny und Robin Gnehm
Die Gründer von NIKIN: Nicholas Hänny (links) und Robin Gnehm. - z.V.g.

Bereits fünf Jahre ist es her, dass aus einer Bieridee der nachhaltige Kleiderbrand NIKIN entstanden ist. Seit der Gründung hat sich beim Lenzburger Start-up so einiges getan, das Konzept ist aber dasselbe geblieben.

Am 22. Oktober 2021 wird bei NIKIN gefeiert und darauf freut sich Nicholas Hänny, Co-Founder und CEO, ganz besonders: «Niemals hätten wir uns erträumen können, in fünf Jahren so viel zu erreichen. Auf diese vergangene Zeit zurückzublicken ist wirklich ein unbeschreibliches Gefühl.». Wir, damit meint er sich und seinen Mitgründer Robin Gnehm.

Die Gründer sind naturverbundene Kindheitsfreunde

Im Herbst 2016 haben die beiden Kindheitsfreunde das Unternehmen gegründet. Seither bieten sie nachhaltige Mode zu fairen Preisen und pflanzen pro verkauftes Produkt einen Baum. Denn als ehemalige Pfadfinder fühlen sich die beiden Gründer seit eh und je mit der Natur verbunden. «Wir möchten die Welt Schritt für Schritt ein bisschen grüner machen – oder eben «Tree by Tree».», sagt Hänny.

1.3 Millionen Bäume wachsen lassen

One Tree Planted heisst die Partnerorganisation, mit der NIKIN der weltweiten Abholzung entgegenwirkt und Bäume überall da auf der Welt pflanzt, wo Wälder bedroht sind; ob durch Naturereignisse, Abholzung oder andere Faktoren.

«Ende 2020 erreichten wir dann einen riesigen Meilenstein», erzählt Hänny, denn NIKIN pflanzt seinen Millionsten Baum. Mittlerweile sind es 1.3 Millionen Bäume, was ungefähr einer Fläche siebenmal so gross wie Lenzburg entspricht.

Schritt für Schritt Richtung Nachhaltigkeit

60 Stück liessen Hänny und Gnehm von ihrem ersten Produkt herstellen. Nach drei Tagen waren die «Treeanies» ausverkauft und die Nachfrage war so gross, dass Gnehms Familie zur Hilfe eilen musste, Pakete verschickte und Logos auf die Mützen stickte.

Während die Teile damals noch aus China kamen und aus Acryl gefertigt wurden, befinden sich mittlerweile fast alle Hersteller in Europa und die Produkte werden aus nachhaltigen Materialien wie Polylana, Bio-Baumwolle und recyceltem Nylon aus Industrie- und Meeresplastik gefertigt, ausserdem ist das Unternehmen GOTS zertifiziert.

Das erste Logo

Zum fünfjährigen Jubiläum bringt NIKIN eine Limited Edition raus, die das erste NIKIN Logo ziert. Den ersten Entwurf, den Gnehm damals auf eine Serviette gezeichnet hatte. „Ich war gerade von einem Sprachaufenthalt zurückgekommen und war total von den Bäumen und Wäldern Kanadas fasziniert“ erzählt er, so sei die Idee des schlanken, hochgewachsenen Tannenbaums entstanden. Kaum glauben konnten es die beiden Gründer, als sie von einer Kundin ein Foto erhielten, die sich das NIKIN Logo sogar tätowieren lassen hatte.

Am Ziel angekommen? «Noch lange nicht!», meint Hänny, «Aber wir sind mächtig stolz darauf, was wir alles schon erreicht haben und freuen uns riesig, unseren 5. Geburtstag zu feiern.»

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