Anfang Februar 2022 hat die Stiftung BWO das Baugesuch für den Neubau der Heilpädagogischen Schule Langnau auf der Kniematte eingereicht.
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Ein leere Klassenzimmer. (Symbolbild) - dpa

Im neuen Gebäude sind auch Räume für die Regelschule vorgesehen, etwa für die Tagesschule.

Die Stiftung BWO will mit dem Neubau der Heilpädagogischen Schule unmittelbar neben der Regelschule den heutigen politischen wie gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung tragen und ihrem Leitgedanken «Offen für Veränderung und Wandel» nachleben.

Die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern (BKD) spricht neu von der Volksschule für alle und von «Bildung unter einem Dach». So grenzt der Neubau der Stiftung BWO nicht nur direkt an das Schulhaus der Regelschule Oberfeld, sondern wird neben der Heilpädagogischen Schule auch Teile der Regelschule beherbergen: zum Beispiel die Tagesschule sowie Räumlichkeiten für den Spezialunterricht wie Begabtenförderung, Logopädie und Deutsch für Fremdsprachige.

Der Neubau sowie dessen Aussenraum mit einem gemeinsamen grosszügigen Pausenplatz bilden somit ideale Voraussetzungen für den gegenseitigen Austausch der Kinder und die Umsetzung des integrativen Gedankens.

Bauprojektstand der breiten Öffentlichkeit vorgestellt

Nachdem Ende 2020 der Studienauftrag für den Neubau der Heilpädagogischen Schule in Langnau abgeschlossen wurde, erfolgte nun mit der Baueingabe Anfang Februar 2022 ein nächster wichtiger Schritt. Am 24. Februar 2022 wurde der aktuelle Bauprojektstand der breiten Öffentlichkeit an einer Informationsveranstaltung in der Alten Turnhalle der Schule Oberfeld, direkt angrenzend an den Bauperimeter, vorgestellt. Die Veranstaltung konnte ebenfalls digital mittels Livestream mitverfolgt werden.

Das eingereichte Bauprojekt ist die Weiterentwicklung des Siegerprojektes aus dem Studienauftrag. Während der Überarbeitungsphase wurden die verschiedenen Nutzergruppen, die Gemeinde und die Nachbarschaft eng in die Planung eingebunden. So liessen sich die Raumgestaltung und Betriebsabläufe optimal den Bedürfnissen anpassen.

Es wurden aber auch Fragen zum Verkehr oder der Aussenraumgestaltung bearbeitet und beantwortet. Der Neubau schmiegt sich optimal in das Gelände ein und nimmt mit seiner Holzfassade Bezug zur neuen Sporthalle des Oberfeldschulhauses.

Dank einer grossen Durchlässigkeit wird das Areal für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet zudem eine direkte Durchwegung von der Lindenstrasse zum Schulhaus Oberfeld. Damit wird neben anderen Massnahmen dem wichtigen Aspekt der Verkehrssicherheit Rechnung getragen. Der grosszügige Pausenplatz ist ausserhalb der Schulzeiten und an den Wochenenden öffentlich zugänglich und bietet so einen Mehrwert für das Quartier.

Vorbereitungen für die Ausschreibungen und die Ausführungsplanung

Nach der Prüfung durch die Gemeinde und das Regierungsstatthalteramt wird das Baugesuch öffentlich aufgelegt. Parallel zum laufenden Baubewilligungsverfahren starten nun die Vorbereitungen für die Ausschreibungen und die Ausführungsplanung. Der Baustart ist aktuell für die zweite Hälfte 2023 geplant, die Realisierungszeit beträgt rund anderthalb Jahre.

Der aktuelle Projektstand sowie Neuigkeiten sind auf der Webseite der Stiftung BWO einsehbar.

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