ULA erkämpft zwei wichtige Punkte gegen Ad Astra Obwalden
ULA holt den Rückstand dank zwei Penaltytoren von Bisgaard auf, entscheidet in der Overtime ein Powerplay für sich und gewinnt gegen Ad Astra Obwalden 6:5.

Wie Unihockey Langenthal Aarwangen berichtet, startet das Spiel munter mit einer dicken Chance des Heimteams, doch in der dritten Minute war es ULA, das den ersten Treffer bejubeln konnte (Jakub Mendrek, Ass. David Anliker).
In der Folge hatte Ad Astra mehr Spielanteile, aber es waren wieder die Oberaargauer, die in der zwölften Minute von einem ungenauen Pass profitieren konnten, Dario Berger leitete an Lukas Zaugg weiter, und dieser stellte auf 0:2.
Kurz darauf waren die Vorzeichen umgekehrt, ULA konnte den Ball nicht in den eigenen Reihen behalten, und Obwalden schoss den Anschlusstreffer. Das Spiel war schnell und unterhaltsam, und kurz vor der Pause erhöhte Frederik Bisgaard mit einem präzisen Weitschuss zum Pausenresultat von 1:3.
Gassmann lange stark, doch Ad Astra nutzt Powerplay
Das zweite Drittel startete ruppig und mit ungenauen Pässen hüben wie drüben. Gassmann kam unter Beschuss, hielt den Kasten aber sauber. Als das Spiel wieder etwas in geordneten Bahnen lief, kamen Anliker und Mendrek gefährlich vors gegnerische Tor, vergaben aber diese hochkarätige Chance.
Nicht so die Innerschweizer – mit einem schnell vorgetragenen Konter erzielten sie den 2:3 Anschlusstreffer, um kurz darauf mit einem Lattentreffer das Blut erneut in Wallung zu bringen. ULA musste einen Ansturm verteidigen – ewig konnte das nicht gut gehen. Und so war Gassmann in der 35. Minute dann gegen einen satten Weitschuss machtlos.
Eine Strafe gegen Lars Weibel wegen Heben des Stocks bot Ad Astra die Möglichkeit, erstmals in Führung zu gehen. Sie liessen sich nicht zweimal bitten und waren nach nur 30 Sekunden erfolgreich. Zerfahrene zwanzig Minuten gingen mit dem Drittelsresultat von 3:0 (Gesamtskore 4:3) zu Ende.
Bisgaard verwandelt zweimal vom Punkt und rettet ULA
Das dritte Drittel begann ähnlich, wie der Mittelabschnitt, und ebenso unglücklich für die Oberaargauer gelang Ad Astra das 5:3; vor dem ULA-Tor war ein riesiges Gewusel, und schlussendlich fand der Ball den Weg hinter die Linie. In der 53. Minute verkürzte Frederik Bisgaard mit einem Penalty das Skore – es blieb also noch genügend Zeit, die ersehnten Punkte zu ergattern. Aber es war Ad Astra, das spielbestimmend blieben.
Die Coaches nahmen drei Minuten vor Drittelsende das Time-out; vermochten sie die Spieler nochmals aufzurütteln, damit das wichtige Tor erzielt werden konnte? Man spielte zu sechst und machte Druck aufs gegnerische Tor, als der energische Pfiff des Schiedsrichters ertönte – ULA bekam nochmals einen Penalty zugesprochen, welcher von Frederik Bisgaard versenkt wurde, was den Ausgleich des Spiels bedeutete.
ULA nutzt Überzahl in der Overtime und triumphiert
Es ging also in die Verlängerung. ULA startete aggressiver, und bereits nach 80 Sekunden musste ein Obwaldner wegen Sperrens auf die Strafbank. Diese Situation nützte ULA endlich aus und schoss das Zwei-Punkte-bringende Siegestor. Die Erleichterung über den Sieg war beim anschliessenden Jubeltanz deutlich erkennbar.
Nächsten Samstag, 6. Dezember 2025, geht es zu Hause weiter: ULA empfängt um 18 Uhr Pfannenstiel Egg. Damit die Punktesammlung weitergehen kann, freut sich die erste Mannschaft über viele Zuschauer, die sie lautstark unterstützt, Weiter gilt: wer mit Trommel oder Trompete Lärm für das Team macht, bekommt ein Gratis-Getränk.










