Wie die Gemeinde Langenthal mitteilt, beschloss der Gemeinderat Anfang März 2022 eine Spende der Stadt von 16'000 Franken an die Glückskette.
Friedenstaube Ukraine.
Eine Taube fliegt vor der ukrainischen Flagge im Zeichen des Friedens. - Pixabay
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Der Gemeinderat der Stadt Langenthal beobachtet die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine mit grosser Besorgnis. Die verheerenden Auswirkungen des Krieges und das menschliche Leid machen ihn betroffen und traurig. Er drückt gegenüber den Menschen in und aus der Ukraine seine tief empfundene Anteilnahme aus.

Der Krieg in der Ukraine stellt auch die Stadt Langenthal vor Herausforderungen. Aus diesem Grund setzte der Gemeinderat Ende März 2022 einen Sonderstab Ukraine ein. Den interessierten Akteuren steht die Vernetzungsplattform Padlet zur Verfügung, um relevante Informationen in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine zu teilen und sich miteinander zu vernetzen.

Als Zeichen der Solidarität beschloss der Gemeinderat Anfang März 2022 eine Spende der Stadt von 16'000 Franken an die Glückskette. Das entspricht einem Franken pro Einwohner. Ausserdem wurde das Stadttheater Langenthal ab Dienstag, 8. März 2022, während zwei Wochen jeweils von 20 bis 22 Uhr in den Farben der ukrainischen Flagge beleuchtet.

Hilfe für Geflüchtete

Im Kanton Bern ist für die Unterbringung von Schutz suchenden Personen das Amt für Integration und Soziales (AIS) zuständig. Dieses arbeitet mit regionalen Partnern zusammen, in Langenthal beziehungsweise der Region Emmental-Oberaargau ist dies die ORS Service AG.

Schutzsuchende aus der Ukraine finden im Leitfaden der Stadt Langenthal die wichtigsten Schritte zum Erlangen des Schutzstatus S sowie Adressen und Telefonnummern der wichtigsten Stellen. Von der Registrierung beim Bund über die Asylsozialhilfe bis zum Stellenantritt sind die einzelnen Schritte beschrieben. Bei Fragen stehen die Einwohnerdienste der Stadt Langenthal gerne zur Verfügung.

Viele Menschen aus der Ukraine sind auf der Flucht. Persönliches Engagement ist möglich und erwünscht. Die Koordination der Hilfsangebote liegt gegenwärtig beim Kanton, der eine Meldeplattform eingerichtet hat. Aktuelle Informationen zur Flüchtlingssituation stellt laufend die Schweizerische Flüchtlingshilfe zusammen.

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