Jubel und Ernüchterung: ULA mit turbulentem Wochenende
ULA erlebt eine emotionale Doppelrunde: Ein Sieg in letzter Sekunde gegen Fribourg bringt drei Punkte, gegen Ticino bleibt nach Penaltys nur ein Zähler.

Wie ULA Unihockey Langenthal Aarwangen berichtet, hatte es die Doppelrunde vom vergangenen Wochenende in sich! ULA hätte gerne sechs Punkte aus den zwei Spielen mitgenommen, schlussendlich waren es deren vier, die das ULA-Herz nur bedingt hüpfen lassen.
Am Samstag stand im ersten Match der Doppelrunde Floorball Fribourg vis-à-vis. Ein munteres Hin und Her, keines der Teams konnte sich absetzten und so stand es drei Minuten vor Schluss 4:4.
Man trauerte bereits den fünf vergebenen Powerplays nach, als ULA das Glück doch noch auf seine Seite zwingen und eine Sekunde vor der Sirene den Siegtreffer erzielen konnte. Drei wichtige Punkte wurden auf dem ULA-Konto verbucht.
ULA bleibt dran und gleicht spät aus
Am Sonntag empfing man Ticino Unihockey, aktuell auf dem vierten Tabellenrang. Das erste Drittel bot temporeiches Unihockey, die Tessiner waren zweimal erfolgreich, ULA konnte einen Treffer bejubeln, ein Powerplay für ULA blieb ungenutzt, und so stand zur Pause 1:2 auf der Anzeigetafel.
Auch im zweiten Drittel waren sich die Teams ebenbürtig, die Zeit verstrich, ein weiteres Powerplay für ULA in der 32. Minute spannte die Zuschauer auf die Folter, denn erst neun Sekunden vor Ablauf gelang dann endlich der Ausgleich. Dieser hielt bis zur zweiten Drittelspause Bestand.
Im dritten Drittel waren noch mehr Emotionen drin – auf dem Feld wie auf der Tribüne. In der 50. Minute gingen die Gäste dann erneut in Führung, das Powerplay eine Minute später konnten sie nicht nutzen und den Penalty der Tessiner parierte Dave Gassmann in der 52. Minute souverän und hielt damit sein Team im Spiel.
Powerplay-Treffer bringt ULA zurück ins Spiel
Etwas mehr als zwei Minuten vor Spielende konnte ULA erneut im Powerplay agieren; zu sechst ohne Torhüter gelang 66 Sekunden vor Drittelsende doch noch der Ausgleich.
Nach 60 Minuten ging’s also wieder bei Null los, der Kampf um die drei Punkte wurde in der Verlängerung weitergeführt. Es waren knapp drei engagierte Minuten gespielt, als Frederik Bisgaard wegen wiederholtem Vergehen auf die Strafbank musste.
Dieses Mal zogen die Gäste keinen Profit daraus, die restlichen Minuten der Verlängerung verstrichen zwar interessant, aber ohne weiteren Torerfolg, man musste also ins Penaltyschiessen.
Nur ein Punkt im Playoff-Rennen
Dies wurde nochmals zu einem Gedulds- und Nervenspiel, und nach neun geschossenen Penaltys ging Ticino Unihockey mit 3:1 als Sieger aus dem Penaltyschiessen, Schlussresultat 3:4 nach Penalty.
Die Oberaargauer konnten am Sonntag leider nur einen Punkt ergattern, der auf der Jagd nach einem Playoffplatz eine magere Ausbeute ist ULA ist aktuell auf dem neunten Rang.
Der Kampf um den begehrten achten Rang in der Tabelle wird wohl unter den Teams Limmattal, Grünenmatt und ULA ausgemacht; der Endspurt ist lanciert. Nächsten Samstag, 31. Januar spielt ULA um 19.30 Uhr in Tenero gegen Regazzi Verbano UH Gordola.






