Angeklagte in Jugendbanden-Prozess müssen ins Gefängnis

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    Das Gericht bestrafte den Hauptangeklagten einer Jugendbande mit einer Haftstrafe von 29 Monaten. Die Jugendlichen versuchten jemanden zu entführen.

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    Der Anwalt des Hauptangeklagten beim Betreten des Gerichtsgebäudes. Er hatte argumentiert, dass eine hohe Strafe seinem Mandanten jede Möglichkeit zur Wiedereingliederung nehmen würde. - sda - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

    Der Hauptangeklagte im Prozess um eine Entführung im Milieu von rivalisierenden Jugendbanden in der Romandie ist zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Ein weiterer Angeklagter wurde mit 29 Monaten Gefängnis unbedingt bestraft.

    Die am Donnerstag vom Kriminalgericht der Montagnes et du Val-de-Ruz im Kanton Neuenburg verhängten Strafen sind damit wesentlich milder als es die Staatsanwaltschaft gefordert hatte.

    Staatsanwaltschaft forderte sieben Jahre Haft

    Sie hatte für den Hauptangeklagten eine unbedingte Freiheitsstrafe von sieben Jahren beantragt. Für die anderen sechs Angeklagten forderte sie Strafen zwischen zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung und fünfeinhalb Jahren Gefängnis unbedingt.

    Den sieben Angeklagten wird vorgeworfen, als Bande einen Jugendlichen am Bahnhof von Neuenburg überfallen und ihn bis La Chaux-de-Fonds gewaltsam in den Kofferraum eines Autos gesteckt zu haben. Sie waren zum Zeitpunkt der Tat zwischen 18 und 20 Jahre alt.

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