In einem intensiven Spiel gegen den FC Oerlikon bewies das Team von Trainer Zwyssig erneut sein Können. Die Frauen des FC Küssnacht gewinnen das Spiel mit 2:1.
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Der FCK ging mit einer Ausbeute von sechs Punkten aus zwei Partien in das dritte Spiel dieser Rückrunde gegen den Tabellenfünften aus Oerlikon. Nominell trennten die Teams zwar ganze drei Tabellenplätze aber in Tat und Wahrheit halt auch nur zwei Punkte und das spiegelte auch eher die Realität auf dem Platz wieder. Die Anfangsviertelstunde des Spiels war nämlich umkämpft, kein Team schenkte auch nur einen Zentimeter Kunstrasen her, beide wollten dieses Spiel gewinnen.

Küssnachter Willenskraft

In dieser Anfangsphase war Geduld gefragt, denn beide Teams neutralisierten sich taktisch fast vollständig. Der FCK machte gegen den Balll im 4-4-2 die Räume eng und arbeitete als solide, fast undurchdringbare Einheit. Die Zürcher Gäste taten sich schwer Räume für Kombinationen zu finden, leisteten sich im Ballbesitz aber auch keine Fehler, welche die Küssnachterinnen hätten ausnutzen können.

Mitte der ersten Hälfte ergriffen die Innerschweizerinnen deshalb mehr selbst die Initiative und wurden belohnt. Mit dem ersten richtig gefährlichen Vorstoss kam Stürmerin Andrea Schuler nach einer Flanke zum Abschluss und erzielte die Führung für das Heimteam.

Das Tor zeugte von Effizienz, war aber keinesfalls unverdient. Die Elf von Trainer Remo Zwyssig agierte wacher, bissiger und war immer diese eine Fusspitze, diese berühmten Zentimeter schneller als ihre Gegnerinnen. Diese versuchten in den letzten Minuten vor der Pause mit Weitschüssen einen Wirkungstreffer zu erzielen, doch echte Torgefahr kam dadurch nicht zustande.

Knapper als nötig

Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit übernahmen die Gäste erneut das Zepter, doch wie bereits in Halbzeit eins boten Ihnen die Küsnachterinnen keine Räume an und spielten aufsässig mit. Der FC Oerlikon hat zwar mehr Ballbesitz, doch viel Gefährliches entsteht daraus nicht. Das Heimteam dagegen bekam nun immer öfter die Gelegenheit zum Kontern.

So auch in der 51. Minute. Torschützin Andrea Schuler schickte Silja Ulrich auf die Reise, welche die Gästekeeperin umkurvte und überlegt zum 2:0 einschob. Diese vermeintliche Vorentscheidung hauchte den Gästen neues Leben ein und sie agierten nun noch offensiver und kamen in der 60. Minute zum Anschlusstreffer. Daraufhin brachte Zwyssig frische Kräfte, die auch bitter nötig waren.

Denn in der Schlussviertelstunde schnürte der FC Oerlikon das Heimteam im und um den eigenen Strafraum ein. Immer wieder kamen die Zürcherinnen so zu Chancen, doch FCK-Torhüterin Marina Camenzind war stehts zur Stelle und hielt den Sieg ihres Teams fest. Schlussendlich, nach einer für Küssnachter Geschmäcker etwas lang angesetzten Nachspielzeit erfolgte der Abpfiff.

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