Die Jahresrechnung 2021 der Gemeinde Erlenbach schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 1,8 Millionen Franken ab.
Erlenbach
Gemeindeverwaltung - Erlenbach - Nau.ch

Zum schlechteren Ergebnis hat auf der Einnahmenseite vor allem der von der Gemeindeversammlung nicht genehmigte Verkauf von drei Liegenschaften (minus 4,4 Millionen Franken) geführt. Dafür waren die Steuereinnahmen um rund 11,4 Millionen Franken höher als budgetiert. Dies bei je hälftigem Anteil Steuern Rechnungsjahr, beziehungsweise Steuern der Vorjahre.

Höhere Steuereinnahmen bedeuten auch immer einen höheren Ressourcenausgleich. Dieser ist mit rund 35,29 Millionen Franken um 8,34 Millionen Franken höher als budgetiert.

Die gegenüber dem Budget um 1,26 Millionen Franken höheren Einnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern haben die Mindereinnahmen aus den Grundstückverkäufen ebenfalls etwas abgefedert.

Die Sanierung des Restaurants Erlibacherhof ist abgeschlossen und die Neubewertung konnte gemacht werden. Dadurch hat sich die Rechnung um 1,04 Millionen Franken verschlechtert. Aufwandseitig wurde das Budget sehr gut eingehalten. Die Mehraufwendungen beim Finanzaufwand resultieren aus der erwähnten Neubewertung des Erlibacherhofs und aus den höheren Ablieferungen des Finanzausgleichs an den Kanton.

Geplante Liegenschaftenverkäufe nicht genehmigt

In der Investitionsrechnung Verwaltungsvermögen resultieren bei Ausgaben von rund 1,98 Millionen Franken und Einnahmen von 0,10 Millionen Franken Nettoinvestitionen von 1,88 Millionen Franken (Budget 3,47 Millionen Franken), was einer Realisierungsquote von 42,9 Prozent entspricht. Die im Verwaltungsvermögen resultierenden Abschreibungen betragen insgesamt 5,16 Millionen Franken.

In der Investitionsrechnung Finanzvermögen sind Nettoinvestitionen von 0,70 Millionen Franken (Budget 2,10 Millionen Franken) ausgewiesen. Die Differenz ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die geplanten Liegenschaftenverkäufe nicht genehmigt wurden.

Die Selbstfinanzierung beziehungsweise der Selbstfinanzierungsgrad beträgt 6,52 Millionen Franken (Budget 8,51 Millionen Franken) oder 347 Prozent. Die im letzten Jahr getätigten Investitionen konnten somit vollständig aus den im Rechnungsjahr erwirtschafteten Mitteln finanziert werden. Das Eigenkapital erhöht sich auf 114’001’652,03 Franken (Vorjahr 112’705’495,73 Franken).

Der Gemeinderat verabschiedete die Rechnung zuhanden der Gemeindeversammlung und beantragt deren Annahme. Detaillierte Informationen zur Rechnung 2021 werden direkt an der Gemeindeversammlung präsentiert oder können wie gewohnt der Webseite und der Versammlungsbroschüre entnommen werden.

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