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Playoff-Final: Kriens-Luzern kämpft um die Handball-Krone

Nau.ch Lokal
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Kriens,

Als Aussenseiter reist der HC Kriens-Luzern am Sonntag zum Finalauftakt nach Schaffhausen. Die Innerschweizer setzen im Titelkampf auf Herz und ihre Heimstärke.

HC Kriens-Luzern
Der HC Kriens-Luzern ist ein Handballverein aus Kriens bei Luzern. Die Krauerhalle ist die Heimspielstätte des Vereins. - Keystone/ Grafik Nau.ch

Es geht endlich los. Wie der HC Kriens-Luzern berichtet, ist das Team am Sonntagabend (17 Uhr) zu Gast in Schaffhausen, wenn die Serie zwischen den beiden aktuell besten Mannschaften der Schweiz startet. Im Playoff-Final treffen die Krienser auf die Kadetten Schaffhausen, Tabellenzweiter gegen den Hauptrundensieger.

Schafft der HC Kriens-Luzern mit dem ersten Meistertitel die Überraschung oder holen die Schaffhauser den fünften Triumph in Folge. Dem Schweizer Meister winkt die Teilnahme an der EHF Champions League.

Für den HCKL ist es erst die dritte Final-Teilnahme überhaupt und es geht zum dritten Mal gegen den Liga-Krösus aus Schaffhausen. Während der erste Playoff-Final 2022 / 23 noch in vier Spielen verloren ging, brauchte Kadetten Schaffhausen im Folgejahr fünf Spiele bis zum Titel.

Mittlerweile können die Krienser auf zwei Cuperfolge zurückblicken und wissen auch, wie Titel zu gewinnen sind. Es zeichnet sich ein spannendes Duell ab, das die ganze Handballschweiz bereits im Vorfeld elektrisiert.

Underdog-Rolle als zusätzliche Motivation

Wer die aktuelle Meisterschaft verfolgt hat, kann die Frage nach dem Favoriten rasch beantworten. Zu dominant trat Kadetten Schaffhausen seit Saisonbeginn auf. Nur gerade zwei Niederlagen stehen den 25 Siegen gegenüber.

Für Thomas Zimmermann ist Schaffhausen nicht nur eine sehr gute Mannschaft, sondern körperlich gar die stärkste der gesamten Liga. «Sie haben zudem international erfahrene Spieler, die den Unterschied ausmachen können.» Er sieht die eigene Mannschaft zwar als Underdog, aber: «Wir sind gut auf die Spiele vorbereitet und haben auch unsere Stärken. Die Mannschaft wird mit viel Herz spielen und ihr Bestes geben.»

Das Ziel in der Finalserie

Das erste Spiel ist für Thomas Zimmermann ein sehr wichtiges und darauf konzentriert er sich. «Wir sind auf gutem Weg und haben zuletzt eine starke Serie hingelegt. Unsere Mannschaft kann gute Spiele abliefern. Wenn uns das gelingt, haben wir die Chance, das eine oder andere Spiel zu gewinnen» Er überlegt und ergänzt: «Wir werden sehen, wo wir am Schluss stehen.»

Ausser den Langzeitverletzten trainieren diese Woche alle Spieler in der Halle. Es wird taktisch und viel mit dem Ball gearbeitet. Die Vorfreude auf den Final ist gross und die Stimmung im Team hervorragend. «Die Mannschaft trainierte seit dem Halbfinal zunächst intensiv im Athletikbereich. Ich bin sehr zufrieden mit dem Einsatz und der bisherigen Vorbereitung.»

Für Thomas Zimmermann hat das bittere Abschneiden der Nationalmannschaft in Italien keinen Einfluss auf die Final-Serie. «Ich wurde verabschiedet, weil es mein letztes Spiel im Staff des Nationalteams war. Deshalb war es für mich persönlich sehr enttäuschend. Nun steht aber Kriens im Mittelpunkt und darauf bin ich fokussiert.»

Heimstärke als grosse Hoffnung des HCKL

Als Hauptrundensieger geniessen die Kadetten Schaffhausen zuerst Heimrecht. Sollte die Serie über die maximalen fünf Spiele gehen, dürfen die Schaffhauser in der Heimhalle um den Titel spielen. Das sind zwei grosse Vorteile. Die Pilatus-Arena ist aber der grosse Trumpf der Krienser.

Mit vollen Zuschauerrängen im Rücken ist die Mannschaft von Thomas Zimmermann zuhause nur schwer zu schlagen. Die neue Arena ist zum Faktor geworden. Damit der Meisterschaftstraum für den HCKL am Leben bleibt, heisst es: Heimspiele gewinnen und Break in Schaffhausen schaffen.

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