Kriens

    Kriens pflegt die Tradition des «Geisslechlöpfe»

    Nau.ch Lokal
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    Kriens,

    Wie die Stadt Kriens mitteilt, ist das «Geisslechlöpfe» ein Element aus dem Krienser Brauchtum, das die Zeit vom 3. November bis am 8. Dezember prägt.

    Ausblick Kriens
    Der Ausblick über Kriens. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

    Das «Geisslechlöpfen» (St. Niklausklöpfen) gehört zu den ältesten Krienser Bräuchen.

    Wie die Fasnacht stammt auch dieser Brauch aus der alten vorchristlichen Zeit, als man die bösen Geister, die Dämonen und vor allem die Wintergeister mit dem Peitschenknall vertreiben wollte.

    Seit der Christianisierung der Gegend gab man dieser heidnischen Sitte einen christlichen Inhalt: Ankündigung des Samichlaus.

    Damit diese Tradition weiterhin gewahrt werden kann, bittet die Stadt Kriens die Chlöpfer um Einhaltung von Regeln.

    Abschluss der Chlöpferzeit ist am 8. Dezember

    Auf verkehrsreichen Strassen und Plätzen ist das «Chlöpfe» verboten, auf den übrigen Strassen sind Fahrzeuge ungehindert durchzulassen.

    Zur Schonung der Ruhe ist das «Chlöpfe» über die Mittagszeit (12 bis 13 Uhr) sowie nachts (22 bis 8 Uhr) und an Sonn- und Feiertagen (bis 14 Uhr) verboten.

    Den Abschluss der Chlöpferzeit bildet traditionellerweise der «Schlusschlapf» am 8. Dezember 2022 auf dem Dorfplatz.

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