HC Kriens-Luzern

Final-Auftakt nach Mass: HCKL holt Break in Schaffhausen

Nau.ch Lokal
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Kriens,

Der HC Kriens-Luzern bezwingt Schaffhausen in Spiel 1 des Playoff-Finals mit 37:33. Dank einer reifen Teamleistung sichern sich die Innerschweizer das Break.

HC Kriens-Luzern
Der HC Kriens-Luzern ist ein Handballverein aus Kriens bei Luzern. Die Krauerhalle ist die Heimspielstätte des Vereins. - Keystone/ Grafik Nau.ch

Was für ein Start in diese Finalserie, berichtet der HC Kriens-Luzern. Der HCKL gewinnt Spiel 1 des Playoff-Finals auswärts in Schaffhausen mit 37:33 und holt sich damit direkt zum Auftakt das Break. In einer intensiven, hart geführten Partie zeigte der HCKL viel Reife, starke Nerven und eine beeindruckende Geschlossenheit.

Schon vor dem Anpfiff war klar: In dieser Finalserie wird jeder Wurf, jeder Zweikampf und jede Aktion zählen. Genau mit dieser Haltung gingen die Blauweissen in die Partie. Kriens-Luzern war von Beginn weg präsent, verteidigte konsequent und fand auch im Angriff immer wieder gute Lösungen gegen die kompakte Schaffhauser Defensive.

Der HCKL übernahm zunehmend die Kontrolle. Mit viel Geduld, Tempo im richtigen Moment und einer starken individuellen Qualität im Rückraum erspielte sich das Team von Thomas Zimmermann eine verdiente Führung. Zur Pause lagen die Blauweissen mit 17:13 vorne.

Kriens bleibt ruhig und zieht davon

Nach dem Seitenwechsel versuchte Schaffhausen, mit mehr Körperlichkeit und einer offensiveren Deckung den Druck zu erhöhen. Die Partie wurde noch intensiver, die Zweikämpfe noch härter.

Doch Kriens-Luzern blieb stabil. Die Mannschaft nahm die Herausforderung an, hielt dagegen und liess sich auch von schwierigen Phasen nicht aus der Ruhe bringen.

Immer wieder fand der HCKL Antworten. Mal über Luca Sigrist, der Verantwortung übernahm und offensiv stark auftrat. Mal über Jérôme Müller, der im rechten Rückraum wichtige Akzente setzte.

Flügelspieler sorgen für die Vorentscheidung

Auch die Flügel mit Wyatt Aellen und On Langenick sorgten für wichtige Tore, während Marin Sipic am Kreis wertvolle Räume öffnete und selbst erfolgreich abschloss. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung an.

Schaffhausen kämpfte sich zwar nochmals heran, doch die Blauweissen blieben in den entscheidenden Momenten abgeklärt. Auch Jannis Scheidiger setzte kurz vor Schluss mit einem parierten Siebenmeter ein wichtiges Zeichen.

Ein Sieg, der Energie gibt

Der Jubel nach dem Schlusspfiff war entsprechend gross. Über 200 mitgereiste HCKL-Fans unterstützten die Mannschaft lautstark und verwandelten den Auswärtssieg in einen besonderen gemeinsamen Moment.

Dieser Erfolg ist ein starkes Zeichen. Aber er ist erst der erste Schritt. In einer Finalserie zählt Konstanz, Fokus und die Bereitschaft, auch im nächsten Spiel wieder alles zu investieren.

Am Mittwoch geht es in der Pilatus Arena weiter. Dann braucht der HCKL erneut die volle Unterstützung der Innerschweiz.

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