Im Kanton Luzern kann auf dem Littauerberg eine Deponie für unverschmutztes Abraum- und Aushubmaterial erweitert werden. Die Stimmberechtigten der Gemeinde Malters haben am Sonntag das Bau- und Zonenreglement mit einem Ja-Stimmenanteil von 71,7 Prozent angepasst.
Ausblick Malters.
Ausblick Malters. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

2431 unterstützten den Ausbau der Inertdeponie, 961 waren dagegen. Die Stimmbeteiligung betrug 74,7 Prozent.

Auf dem Litterauerberg auf Gebiet der Stadt Luzern wird seit 2008 in Deponien unverschmutzes Abraum- und Aushubmaterial vergraben. Die Lötscher Tiefbau AG Luzern will nun die Deponie Spitzfluehof im Spitz nach Südwesten Richtung Buggenringen ausdehnen.

Die geplante Erweiterung von 28 Hektaren erstreckt sich über drei Grundstücke auf Gebiet der Gemeinde Malters. Während rund 15 Jahren sollen dort total 2,248 Millionen Kubikmeter Inerstoffe abgeladen werden. Pro Tag ist mit maximal 100 Lastwagenfahrten zu rechnen, wie es in der Abstimmungsbotschaft der Gemeinde Malters heisst.

Die Deponiebetreiberin zahlt der Gemeinde pro entsorgten Kubikmeter 1,25 Franken, total somit rund 2,8 Millionen Franken. Später wird die Deponiefläche mit Fruchtfolgeflächen renaturiert.

Zudem sagten die Malterserinnen und Malterser mit 2770 zu 682 Stimmen ja zum Budget 2022. Dieses sieht bei einem Aufwand von 54,5 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von 40'000 Franken vor. Der Steuerfuss beträgt unverändert 1,95 Einheiten.

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