Kulturbudget soll um 220'000 Franken steigen
Um die Qualität von Seemuseum, Rosenegg und Planetarium zu sichern, soll der Beitrag der Stadt Kreuzlingen für zehn Jahre auf 600'000 Franken angepasst werden.

Wie die Stadt Kreuzlingen berichtet, laden im Vorfeld der Volksabstimmung Stadtrat und Museumsverantwortliche am Dienstag, 25. August 2026, 19 Uhr, zum Informationsabend ins Dreispitz Sport- und Kulturzentrum ein.
Als kulturelle Aushängeschilder der Stadt Kreuzlingen strahlen sie weit über die Region hinaus, die drei Häuser Seemuseum, Museum Rosenegg sowie Bodensee Planetarium und Sternwarte. Gemeinsam verzeichnen sie rund 30'000 Gäste pro Jahr und ergänzen sich mit ihren Angeboten in den Bereichen «Natur, Kultur und Wissen» und tragen damit massgeblich zur Attraktivität sowie zur Identität unserer Stadt bei.
Kulturförderung soll langfristig gesichert werden
Seit 2016 werden die drei Einrichtungen mit einem wiederkehrenden jährlichen Betriebsbeitrag von insgesamt 380'000 Franken unterstützt. Der Beitrag ist seit elf Jahren unverändert. Um den langfristigen Erhalt, die Bedeutung und Qualität dieser wichtigen kulturellen Institutionen zu sichern, entscheiden die Kreuzlinger Stimmberechtigten am 27. September 2026 über eine Erhöhung des jährlichen Gesamtbeitrags um 220'000 Franken auf neu 600'000 Franken. Diese Erhöhung wird für die Jahre 2027 bis 2036 festgesetzt und indexiert, um die Teuerung auszugleichen.
Die Informationsveranstaltung findet am 25. August 2026 um 19 Uhr im Dreispitz Sport- und Kulturzentrum an der Pestalozzistrasse 17 statt. Nach der Begrüssung durch Stadtpräsident Thomas Niederberger informieren Stadtrat Daniel Moos, Christian Hunziker (Leiter Seemuseum), David Bruder (Leiter Museum Rosenegg) und Can Izgi (Stiftungsratspräsident Bodensee Planetarium und Sternwarte) über das Kreditbegehren.
Anschliessend beantworten sie die Fragen der Bevölkerung. Beim anschliessenden Apéro können die Gespräche im persönlichen Austausch weitergeführt werden. Interessierte sind herzlich willkommen.









