Parlamentsmehrheit gibt grünes Licht für wichtige Projekte

Gemeinde Köniz
Gemeinde Köniz

Köniz,

In Köniz sollen eine Liegenschaft gekauft, eine Passerelle gebaut und das Parlament digital modernisiert werden – über alles stimmen die Bürger am 14. Juni ab.

Kirche und Schloss Köniz.
Kirche und Schloss Köniz. - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Wie die Gemeinde Köniz berichtet, empfiehlt das Parlament die beiden Volksvorlagen zum Kauf der Liegenschaft Gartenstadtstrasse 1-5 sowie zum Bau der Passerelle in Niederwangen zur Annahme. Die Vorlagen werden den Stimmberechtigten am 14. Juni 2026 zur Abstimmung unterbreitet.

Zustimmung erhalten auch die Kredite für die Erneuerung der Trinkwasserleitungen und die Strassensanierung im Dorfzentrum Niederscherli. Ausserdem: Die Parlamentsmehrheit gibt grünes Licht für die Digitalisierung des Parlamentsbetriebs.

Passerelle schafft Zugang zu 1800 Arbeitsplätzen

Das Parlament beantragt den Stimmberechtigten, dem Kauf der Liegenschaft Gartenstadtstrasse 1-5 zum Preis von 9,9 Millionen Franken zuzustimmen. Das Areal könnte ab 2033 teilweise als neuer Verwaltungsstandort genutzt werden.

Die Flächen, welche nicht für den Verwaltungsstandort beansprucht werden, könnten ertragsbringend weiterentwickelt werden. Darüber hinaus empfiehlt das Parlament den Stimmberechtigten, den Baukredit von 12,6 Millionen Franken für die neue Passerelle beim Bahnhof Niederwangen zu genehmigen.

Bund und Kanton übernehmen von den Gesamtkosten voraussichtlich rund 7,7 Millionen Franken. Die Passerelle schafft eine direkte, sichere Fusswegverbindung zum Entwicklungsschwerpunkt Juch/Hallmatt mit künftig rund 1800 Arbeitsplätzen. Die beiden Vorlagen gelangen am 14. Juni zur Volksabstimmung.

Öffentliche Debatten künftig leichter zugänglich

Die Parlamentsmehrheit folgt der Empfehlung des Parlamentsbüros, die Transkriptions- und Protokollierungssoftware mit öffentlich zugänglichem Audio-Archiv einzuführen. Damit soll der Parlamentsbetrieb modernisiert, die politische Teilhabe gestärkt und der Zugang zu parlamentarischen Debatten für die Öffentlichkeit erleichtert werden.

Kommentare

User #5502 (nicht angemeldet)

Das ist das Parlament, das sich den Lohn selbst erhöht hat, und die Gemeinde mit gut verdienenden GemeinderätInnen, die von der Politik locker leben können und so den Bezug zu Normalverdienenden komplett verloren haben. Zudem sitzen einige izusätzlich im GR. Hohe Steuern und das Krankenkassendebakel werden von ihnen anstandslos toleriert. Denn sie tun auch im Kantonsparlament nichts Nachhaltiges dagegen.

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