Im März 2022 hat der Gemeinderat ein eigenes Biodiversitätskonzept zum Erhalt der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt verabschiedet.
Verwaltung Köniz
Gemeindeverwaltung Köniz - Nau.ch

Das Könizer Landschaftsbild ist geprägt von Wäldern, Wiesen, Bächen, Flüssen, einer artenreichen Flora und Fauna und vielen verschiedenen Tierarten. Das ist das Ergebnis eines bewussten Umgangs mit der heimischen Pflanzen- und Tierwelt und deren Lebensräumen – der sogenannten Biodiversität.

Je höher die Biodiversität, desto stabiler und anpassungsfähiger sind die Ökosysteme und können auf Veränderungen der Umweltbedingungen wie den Klimawandel besser reagieren.

Bereits seit Langem setzt sich die Gemeinde für die Förderung der Biodiversität ein, zum Beispiel mit dem Aufbau des Naturzentrums Eichholz oder mit der Naturlandschaft Köniztal.

Neuere Beispiele sind die reich blühenden Blumenwiesen im Schlosspark und auf den Friedhöfen oder die Ausdolung des Buebenbachs in der Sensematt. Als natürliches Fliessgewässer bietet der Buebenbach heute einen wertvollen Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Gleichzeitig kann das Landwirtschaftsland gegen Überschwemmung geschützt werden.

Rückgang der Biodiversität durch Neophyten

In den letzten Jahrzehnten verzeichnete die Biodiversität jedoch allgemein einen deutlichen Rückgang. Gründe dafür sind unter anderem Zersiedelung, Intensivierung der Landwirtschaft, hohe Stickstoffeinträge, Pestizideinsatz sowie Ausbreitung von Neophyten. Dieser Rückgang hat direkte Auswirkungen auf unser Leben.

Dem will die Gemeinde Köniz entgegenwirken und hat deshalb ein Biodiversitätskonzept erarbeitet. Es nennt die Stossrichtungen, in denen die Gemeinde aktiv werden will, und beschreibt bereits realisierte geplante und mögliche weitere Massnahmen, um vielfältige Lebensräume zu erhalten oder neue zu schaffen.

Der Gemeinderat hat das Biodiversitätskonzept im März verabschiedet, am 2. Mai 2022 wird es dem Parlament zur Kenntnis vorgelegt.

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