Dreifachbelastung: Köniz vor intensiver Woche
Floorball Köniz reist nach Zug, trifft doppelt auf Thurgau und kämpft im Cup-Halbfinal um den Finaleinzug – eine Woche voller Revanche und Emotionen.

Wie Floorball Köniz mitteilt, macht den Auftakt das Auswärtsspiel in Zug. Das Hinspiel in Köniz ging mit 7:10 verloren – eine Partie, in der Köniz phasenweise gut mithielt, defensiv aber zu viele Gegentore zulassen musste.
Nun bietet sich die Chance zur Revanche, auch wenn die Aufgabe auswärts beim Titelkandidaten äusserst anspruchsvoll ist.
Zug gehört weiterhin zur Ligaspitze und wird nichts verschenken. Für Köniz gilt es, kompakter zu verteidigen, die Umschaltmomente besser zu nutzen und die Intensität über 60 Minuten hochzuhalten.
Samstag: Meisterschaftsspiel gegen Floorball Thurgau
Am Samstag, 10. Januar 2026, folgt in Weinfelden das nächste wichtige Spiel in der Meisterschaft. Bereits das Hinspiel zeigte, wie eng diese Duelle sind: Köniz musste sich erst nach Verlängerung geschlagen geben. Entsprechend ist erneut ein hart umkämpfter Match zu erwarten, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben dürften.
Beide Teams kennen sich gut, spielen mit viel Tempo und scheuen keinen Zweikampf. Für Köniz geht es darum, in der Meisterschaft wichtige Punkte zu holen und sich für das anstehende Cup-Spiel Selbstvertrauen zu verschaffen.
Alles oder nichts im Cup-Halbfinal
Keine 24 Stunden später kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen – diesmal jedoch unter völlig anderen Vorzeichen: Cup-Halbfinal. Der Einzug in den Final steht auf dem Spiel, Nervosität und Emotionen sind garantiert.
Nach der knappen Niederlage im Hinspiel und dem Meisterschaftsduell vom Vortag wird es entscheidend sein, mental frisch zu bleiben und die Lehren aus den vorherigen Begegnungen mitzunehmen. Im Cup zählt nur der Sieg – Verlängerung oder Penaltyschiessen inklusive, falls nötig.
Fokus, Revanche und Finaltraum
Stürmer Samuel Poffet meint zur anstehenden Woche: «In den beiden Meisterschaftspartien wollen wir uns unbedingt für die Hinspiel-Niederlagen revanchieren. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bin ich zuversichtlich, dass uns dies gelingt.
Der Ausgang des Spiels vom Samstag darf uns am Sonntag im Cup-Halbfinal nicht beeinflussen. Die Mannschaft, die sich vom Samstag auf Sonntag steigern kann, wird dieses Spiel für sich entscheiden. Wir haben im Viertelfinal bereits gezeigt, dass wir uns steigern können, was uns positiv stimmt.»
Eine Woche, die physisch und mental alles abverlangt: ein Auswärtsspiel beim Titelanwärter, zwei Duelle gegen denselben Gegner und am Sonntag, 11. Januar 2026, die Chance auf den Cup-Final. Für Köniz Bern bietet sich die Möglichkeit, Charakter und Zusammenhalt unter Beweis zu stellen.






